Qualitätskontrolle und Rückverfolgbarkeit verzehrfertiger, vorverpackter Ware mit Inspektionssystemen von Bizerba

Mehr Lebensmittelsicherheit in der Produktion gewährleisten Packsecure, Varicon+ und das Röntgeninspektionssystem XRE-D

  • Abb. 1: Mit dem Vision-Inspektionssystem Packsecure lassen sich alle Schlüsselkriterien für eine optimale Produktsicherheit erfüllen. Abb. 1: Mit dem Vision-Inspektionssystem Packsecure lassen sich alle Schlüsselkriterien für eine optimale Produktsicherheit erfüllen.
  • Abb. 1: Mit dem Vision-Inspektionssystem Packsecure lassen sich alle Schlüsselkriterien für eine optimale Produktsicherheit erfüllen.
  • Abb. 2: Metalldetektionssysteme wie Varicon+ ermöglichen schnelle und zuverlässige Detektion aller Eisen- und Nichteisenmetalle in verpackter und unverpackter Ware. © Bizerba
  • Abb. 3: Das Inspektionssystem XRE-D pro erkennt alle Fremdkörper, welche die Röntgenstrahlung aufgrund ihrer Dichte, ihrer chemischen Zusammensetzung oder ihrer Abmessungen anders absorbieren als das umgebende Produkt.  © Bizerba
Neue Technologien, hohe Standards und steigende Ansprüche der Verbraucher stellen die Lebensmittelindustrie vor stetig wachsende Herausforderungen. Nicht zuletzt im Bereich vorverpackter oder verzehrfertiger Ware wie z. B. Backwaren, Fertiggerichten oder Getränken gilt es, die Erwartungen der Konsumenten zu erfüllen. Die Ware muss nicht nur immer länger frisch und haltbar sein, vielmehr spielen ebenfalls Aspekte wie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit, Lebensmittelsicherheit, umfassende Verbraucherinformationen sowie nachhaltige Verpackungen und Produktionsprozesse eine immer wichtigere Rolle.
 
Die Themen Sicherheit und Gesundheit nehmen aktuell einen besonders hohen Stellenwert ein. Eine ansprechende Präsentation der Produkte und die Platzierung weiterführender Informationen zu Inhaltsstoffen ist nicht mehr ausreichend. Dem Konsumenten muss die Gewissheit verschafft werden, die gekauften Produkte ohne Bedenken an Ort und Stelle konsumieren zu können. Dies lässt sich durch den Einsatz von multi­funktionalen Inspektionssystemen wie Metalldetektoren und Röntgengeräten gewährleisten. Sie vermeiden weitreichende Rückrufaktionen, sparen anfallende Nachbearbeitungskosten und beugen Vertrauensverlust der Konsumenten gegenüber der Marke und dem Produkt vor. Auf diese Weise gewährleisten sie in Verbindung mit optischen Kontrollgeräten einwandfreie Waren.
 
Oberste Priorität:Die Sicherheit des Verbrauchers
So schließt ein installierter Metalldetektor aus, dass mit Eisen- und Nichteisenmetallen verunreinigte Waren in Umlauf gelangen. Die Prüfung erfolgt dabei am Ende der Produktionskette, indem jedes Produkt beim Durchlauf durch den verbauten Detektor ein spezifisches Muster hinterlässt. Diese werden durch von den Metalldetektionssystemen erzeugten elektrischen Feldern überprüft. Sollten dabei Abweichungen festgestellt werden, wird das betroffene Produkt sofort aussortiert. Enthalten die Verpackungen jedoch Aluminium, kann es zu Schwierigkeiten kommen, da sie eine hohe Eigenleitfähigkeit besitzen und einen daraus resultierenden „hohen Produkt­effekt“. Ist das der Fall, verringert sich die Detektionsgenauigkeit und kleinere Fremdkörper lassen sich unter Umständen nicht mehr mit Sicherheit erkennen. 
In diesem Szenario kommen Röntgengeräte zum Einsatz, welche die innere Beschaffenheit von Lebensmitteln und Verpackungen sichtbar machen und so Abhilfe schaffen.

Diese setzen zielgerichtet Strahlung frei und erzeugen ein Graubild, anhand dessen Fremdkörper wie PVC, Gummi, Keramik, Steine, verkalkte Knochen und ähnliche Materialien aufgespürt werden können. Fremdkörper dieser Art haben eine von der Norm abweichende physikalische Dichte. Kontaminierte Ware hebt sich durch diese optisch von unbelasteten Produkten und Verpackungen ab und kann aussortiert werden. Die neuesten Geräte erlauben es sogar, in der Verpackung verwendete Materialien und Metallarten bewusst von der Kontrolle auszuschließen und die Inspektion gänzlich auf die individuellen Anforderungen auszurichten.
 

Lückenlose Informationen für Händler und Verbraucher
Die eingesetzten Etiketten müssen alle durch die aktuelle Gesetzgebung vorgeschriebenen Informationen zum Produkt enthalten. Optische Kontrollsysteme sorgen hier für Sicherheit, indem sie Fehler auf den Verpackungen und Etiketten zuverlässig detektieren. 
Mögliche Mängel gibt es viele. Es genügt bereits, wenn die ausgezeichneten Informa­tionen nicht in der vorgegebenen Mindestschriftgröße dargestellt sind, um mit einer Strafzahlung belegt zu werden. Dies vermeiden aktuelle Kamera-Kontrollsysteme z. B. anhand von Referenzbildern, auf deren Basis sich Fehler in der Etikettierung feststellen lassen. Darüber hinaus kontrollieren die sogenannten Vision-Systeme das korrekte Mindesthaltbarkeitsdatum, die Lesbarkeit von Inhaltsstoffen und Allergenen, die Position der Etiketten sowie die Konformität der aufgedruckten Barcodes. Die modernsten Geräte erledigen diese Aufgabe innerhalb von Millisekunden. Dabei fotografieren installierte Kameras das Produkt mit einer Fehlauslesungsrate im Promillebereich. Wird eine Abweichung zum Referenzbild festgestellt, wird unverzüglich die Aussonderung des fehlerhaften Produkts veranlasst. 
 
Es kommt auch auf die äußeren Werte an
Neben Fremdkörpern und Verunreinigungen im Lebensmittel selbst kann es jedoch auch zu Fehlern und Unzulänglichkeiten an der Verpackung selbst kommen, bspw. während des Verpackungs- bzw. des Versiegelungsprozesses. Sind die eingesetzten Maschinen nicht ordnungsgemäß kalibriert oder arbeiten aus anderen Gründen nicht wie vorgesehen, sind eventuell Kontaminationen wie z. B. durch eingeschlossene Lebensmittelreste in der Siegelnaht die Folge. Hierunter leidet nicht nur die Optik. Viel gravierender sind die möglichen Auswirkungen auf die Verpackungsintegrität der Produkte. So kann ein Produktrest in der Siegelnaht zu einer Undichtigkeit und damit zu einem früheren Verderben der Ware führen. 
Kommt ein kontaminiertes Produkt in die Hände des Verbrauchers, kann das Markenimage schweren Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer weitreichenden Rückrufak­tion. Entstehende Umsatzverluste betreffen dabei sowohl den Produzenten selbst als auch den Händler, der seinerseits verpasste Verkaufschancen verzeichnen muss. Darüber hinaus entstehen noch weitere ungeplante Kosten. Aufwendungen für Anwälte, Transportkosten im Rahmen des Rückrufs, Kosten für Entschädigungen und gegebenenfalls die Entsorgung der Produkte – all das ist mit einem immensen finanziellen Aufwand verbunden.
Moderne Kontrollsysteme wie etwa Pack­secure von Bizerba sind für eine lückenlose Lebensmittelsicherheits- sowie Risikoanalyse im Bereich verzehrfertiger und vorverpackter Ware unabdingbar und sind zu einem unverzichtbaren Element in der verantwortungsbewussten Lebensmittelproduktion geworden. Unabhängig von der Art des potenziellen Mangels lassen sich Herstellungskosten mit durchgängigen Systemlösungen reduzieren, weitreichende Rückrufaktionen und daraus resultierender Vertrauensverlust gegenüber Marke und Produkt verhindern. Fortschrittliche Lösungen für die Lebensmittelkontrolle ermöglichen es Fabrikanten, vielen Produktrückrufen vorzubeugen, mehr Umsätze zu generieren und ein größeres Vertrauen des Verbrauchers in die Marke und Produkte des Herstellers zu erreichen. Das Resultat: eine deutlich längere und stabilere Kundenbindung zu Händlern und Endverbrauchern.
 

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Wilhelm-Kraut-Straße 65
72336 Balingen
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