Nicelabel sichert Flexibilität im Labelmanagement beim Design und der Kennzeichnung von Allergenen und Haltbarkeitsdaten

Ein Etikettenmanagementsystem erleichtert es allen Benutzern Etiketten zu entwerfen und Änderungen vorzunehmen

  • Abb.: Einblick in das Etikettenversandzentrum. Abb.: Einblick in das Etikettenversandzentrum.
  • Abb.: Einblick in das Etikettenversandzentrum.
  • Ken Moir, VP Marketing, Nicelabel
Insbesondere mit Blick auf Allergene und Nährwertinformationen spielt deren korrekte Kennzeichnung eine große Rolle für die Lebensmittelsicherheit. Viele Hersteller setzen bei der Kennzeichnung aber immer noch auf veraltete Software. Ein Etikettenmanagementsystem kann Abhilfe schaffen und dabei helfen, Kosten zu sparen und den Qualitätssicherungsprozess zu verbessern.

Die korrekte Kennzeichnung von Lebensmitteln in Bezug auf Allergene und Nährwertinformationen ist für die Lebensmittel- und Getränke­industrie von entscheidender Bedeutung, nicht nur, um sicherzustellen, dass Hersteller und Händler die einschlägigen Richtlinien und Rechtsvorschriften einhalten, sondern auch, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. 

Die Ende 2014 in Kraft getretene Food Information for Consumers Regulation (EU FIC) der Europäischen Union regelt die Art und Weise, wie Informationen über Lebensmittel und Allergene an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Laut Food Standards Agency, der Stelle, die diese Vorschriften im Vereinigten Königreich durchsetzt, haben Unternehmen, die mit Lebensmitteln arbeiten, eine rechtliche Verantwortung, Kunden die richtigen Allergeninformationen über die Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln, die sie herstellen oder servieren, zur Verfügung zu stellen. 
Die korrekte Kennzeichnung dieser Lebensmittel ist von entscheidender Bedeutung, da Lebensmittel­allergien physische Beeinträchtigungen verursachen können und in einigen extremen Fällen zum Tode führen. Die Kennzeichnung von Allergenen ist somit ein kontroverses Thema, das nach einer Reihe von gravierenden Vorfällen auch durch die Medien hervorgehoben wurde.
Wie die neuen Verordnungen der EU FIC und die jüngsten länderspezifischen Änderungen, die auf Einzelfallbasis erfolgen, zeigen, ändern sich die Zeiten.

Der Schwerpunkt liegt auf der Verschärfung des Gesetzes über die Kennzeichnung von Al­lergenen. So wird bspw. in den USA die Nährwertkennzeichnung von der Food and Drug Administration (FDA) des Landes überarbeitet. Infolgedessen werden die Kennzeichnungen je nach Unternehmensgröße bis 2020 oder 2021 völlig anders aussehen. Die Informationen für die Verbraucher sollen verständlicher gemacht und neue Deklarationen und Vitaminanforderungen aufgenommen werden, um das Risiko chronischer Krankheiten zu senken.

Die Sicherheit der Verbraucher hat oberste Priorität, jedoch ist oftmals fraglich, ob die Lei­tlinien umfassend genug sind und ob genug getan wird, um sicherzustellen, dass Unternehmen diese einhalten. Die britische Food Standards Agency hat zwar spezifische Richtlinien für die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen vorverpackten Lebensmitteln, die klare Etiketten mit Angabe der Inhaltsstoffe und Allergene auf der Verpackung benötigen, und losen Lebensmitteln (z. B. Artikel, die vor Ort verpackt werden, einschließlich Sandwiches und Backwaren), bei denen Allergenwarnungen auf der Regalkante angebracht oder mündlich an die Verbraucher übermittelt werden müssen.
Unabhängig davon, ob Lebensmittel- und Getränkehersteller vorverpackte oder lose Lebensmittel anbieten, müssen sie nicht nur in der Lage sein, die aktuelle Gesetzgebung einzuhalten, sondern auch flexibel genug auf zukünftige Veränderungen reagieren können. 
Die Herausforderung für viele Einzelhändler besteht darin, die Genauigkeit der Etikettierung sicherzustellen und gleichzeitig Kosten und Kundensicherheit in Einklang zu bringen. Dies gilt insbesondere für kleine Unternehmen und solche, die Teil eines bundesweiten Netzwerks sind. 
Dreh- und Angelpunkt dabei ist das Etikettierverfahren und die Technologie, mit der es unterstützt wird. Von der Gestaltung und der Qualitätssicherung von Etiketten bis hin zum Druck kann der Prozess mit vielen Problemen behaftet sein. Der wichtigste Bestandteil der Kennzeichnung ist, dass die eigentlichen Allergene wie Weizen, Ei, Nüsse und Soja auf dem Etikett gut sichtbar sein müssen. 
Dies geschieht oft in Form von Hervorhebung der einzelnen Zutaten durch Unterstreichen, Fettung oder verschiedene Farben. Der Prozess der Gestaltung solcher Etiketten kann dabei komplex sein – insbesondere, wenn sie von verschiedenen Benutzern über ein Filial- oder Franchise-Netzwerk aufgerufen und gedruckt werden müssen.
Viele Etikettendesignsysteme fallen in den Aufgabenbereich der IT, was bedeutet, dass nur eine begrenzte Anzahl an Personen Zugang zu den Systemen hat und Unternehmen möglicherweise nicht in der Lage sind, Etiketten schnell zu gestalten oder kurzfristige Änderungen vorzunehmen. Darüber hinaus ist der Qualitätssicherungsprozess von entscheidender Bedeutung, kann aber eine Hürde darstellen, wenn Etiketten schnell an die letztendlichen Nutzer gelangen sollen. 
Ein Etikettenmanagementsystem kann es allen Benutzern (mit dem richtigen Zugriff und den richtigen Berechtigungen) erleichtern, Etiketten zu entwerfen und Änderungen an bestehenden Etiketten vorzunehmen – das beschleunigt die Markteinführung und stellt sicher, dass der Prozess so schlank wie möglich ist. Dies ist besonders wichtig für Lebensmittel- und Getränkehändler mit mehreren ­Filialen im ganzen Land.
Etikettenmanagementsysteme beinhalten auch die Funktionalität zur Automatisierung des Qualitätssicherungsprozesses, wodurch der Design- und Druckprozess wesentlich beschleunigt wird. Außerdem wird der Prozess genauer und das Risiko des Drucks falscher Informationen, die für den Lebensmittel- und Getränkemarkt von entscheidender Bedeutung sind, wird vermieden. Neben dieser Automatisierung gibt es eine Audit-Trail-Funktionalität, die zeigt, wer welche Änderungen an welchen Etiketten vorgenommen hat – wiederum ein entscheidender Faktor für die Gewährleistung von Rückverfolgbarkeit, Sicherheit und Compliance. 
Ein Etikettenmanagementsystem erleichtert auch den Änderungsprozess; größtenteils können Etiketten von einer zentralen Stelle aus verwaltet werden, die nach Bedarf angepasst und dann von den Mitarbeitern in den Filialen im ganzen Land aufgerufen werden kann. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Etiketten, die sie drucken und verwenden, auf den neuesten, genauesten Informa­tionen basieren, was wiederum ein kritischer Faktor für die Kennzeichnung von Lebensmitteln und Allergenen ist. 
Auch in Zukunft werden Unternehmen mit den üblichen Herausforderungen wie verschärftem Wettbewerb, Einhaltung von Vorschriften und Kundenbindung konfrontiert sein. Bei der Kennzeichnung sind die Anforderungen jedoch noch höher. Lebensmittel- und Getränkeunternehmen müssen flexibel genug sein, um sich an Veränderungen im Markt anzupassen, und über die effektivsten Prozesse verfügen, um sicherzustellen, dass die Etiketten korrekt, jederzeit verfügbar und compliant sind. Unabhängig davon, ob es darum geht, ein Etikettenmanagementsystem vor Ort einzuführen oder in die Cloud zu gehen, ist das Ergebnis dasselbe: bessere Kennzeichnung und mehr Sicherheit für die Verbraucher.
 

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