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Prosweets 2020: Nachhaltigkeit und Digitalisierung für verpackte Süßwaren und Snacks

Der unsichtbare Digimarc-Code auf der gesamten Verpackung beschleunigt das Kassieren und verknüpft Produkte mit sozialen Medien

10.12.2019 - Welche Anforderungen müssen Verpackungen für Süßwaren und Snacks im Jahr 2020 und darüber hinaus erfüllen? Antworten auf diese Frage liefert die Prosweets ­Cologne, die vom 2.

Welche Anforderungen müssen Verpackungen für Süßwaren und Snacks im Jahr 2020 und darüber hinaus erfüllen? Antworten auf diese Frage liefert die Prosweets ­Cologne, die vom 2. bis zum 5. Februar 2020 stattfindet. Weniger Kunststoff, mehr erneuerbare Rohstoffe, geringeres Packungsgewicht und Recyclingfähigkeit stehen bei den in Köln gezeigten Lösungen im Fokus. Auch das Thema Produktinformation erhält auf der internationalen Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie mit der Digitalisierung einen neuen Stellenwert, der am Point of Sale eine immer größere Rolle spielt. 

Snacks und Süßwaren sind klassische on-the-go-Produkte: Sie werden spontan gekauft und häufig unterwegs verzehrt. Die Convenience der Verpackung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Doch das allein reicht nicht mehr: Fast 70 % der Konsumenten hierzulande haben schon mindestens einmal auf den Kauf eines Produktes verzichtet, weil ihnen die Verpackung nicht nachhaltig genug war. Jeder fünfte Bundesbürger (19,3 %) legt aus diesem Grund sogar regelmäßig die Produkte ins Regal zurück. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Umfrage, die das deutsche Verpackungsinstitut im Juni 2019 veröffentlicht hat. Auch einige Handelsketten ziehen bei diesem Thema mit und haben Auflagen zur Recyclingfähigkeit herausgegeben.  Süßwaren- und Snackhersteller, die ihrem Wettbewerb hier einen Schritt voraus sein wollen, haben erkannt, dass die Nachhaltigkeit der Verpackung immer mehr über den Erfolg am Point of Sale entscheidet. Vor allem die Markenhersteller verfolgen konsequent ein Ziel, das sich in vielen Innovationen auf der Prosweets ­Cologne widerspiegelt: So wenig Verpackung wie möglich, so viel wie nötig! Schwer recyclingfähige Kunststoffe werden schrittweise aus dem Sortiment genommen. Gleichzeitig kommen vermehrt alternative Verpackungsmaterialien wie kompostierbare papierbasierte und biologisch abbaubare Materialien zum Einsatz.

Papier formen ohne Klebstoff  Um die permanent steigenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Verpackungen zu erfüllen, werden die Einsatzmöglichkeiten von Papier fortwährend weiterentwickelt. Zu den jüngsten Innovationen zählen Förmchen aus 100 % recycle­barem Leichtpapier, die Kunststoffblister ersetzen. Gefaltet werden sie in unterschiedlichen Varianten von einer rotierenden Aufrichtemaschine neuster Generation.  Das Prinzip: Ein Trayzuschnitt aus ultraleichter Wellpappe wird aus dem Zuschnittmagazin entnommen, durch die Werkzeugplatte gedrückt und als fertige Verpackung aus der Maschine geführt. Da sich die Förmchen komplett ohne Klebstoffe allein durch Verhakung formen lassen, können sie vom Verbraucher problemlos über das Altpapier entsorgt werden. Von hier gelangen sie direkt zur Papieraufbereitung und als recyceltes Papier wieder in den Umlauf.  Doch nicht nur Verpackungen aus FSC-zertifiziertem Papier werden auf dem Kölner Messegelände zu einem echten Kreislaufprodukt. Die Aussteller der Prosweets ­Cologne präsentieren in Halle 10.1 vollständig recyclebare oder biologisch abbaubare Folien. Oftmals verfügen die innovativen Materialien über dieselben mechanischen Eigenschaften wie konventionelle PET-/PE-Verbundfolie und lassen sich auf Schlauchbeutelmaschinen direkt zu Einzel- und Multipacks verarbeiten.

Auf dem Weg zum digitalen Multitalent  Marken, die sich klar auf nachhaltigen Verpackungen präsentieren, fallen in die aktuelle Verbraucherpräferenz für Minimalismus und Clean Label. Damit verschaffen sich Hersteller eine enorme Reichweite am Point of Sale, doch „oft lassen sich nicht alle Informationen auf der Verpackung unterbringen, die von den Konsumenten nachgefragt werden“, weiß Alexander Schenk, Chief Design Director bei der Agentur Detema. Hier setzt die Digitalisierung von Verpackungen an, ein weiteres Thema, welches unter dem Motto „Extended Packaging“ im Mittelpunkt der Sonderschau auf der Prosweets Cologne steht. „Interaktionsfähige Technologien, die auf digitalen Codes wie Digimarc basieren, haben das Potenzial, Verpackungen zu Multitalenten zu erweitern“, sagt Alexander Schenk.  Das Besondere am Digimarc-Code: Er ist für das menschliche Auge unsichtbar und wird auf der gesamten Verpackung aufgebracht – eine Art Wasserzeichen, mit dem sich nicht nur die Global Trade Item Number verschlüsseln oder der Kassiervorgang beschleunigen lassen. Ebenso ist eine Verknüpfung zu sozialen Medien damit möglich. Reale und digitale Welt verschmelzen am Point of Sale, einfach, indem die Kamera des Smartphones auf eine beliebige Stelle der Verpackung gerichtet wird. Rezeptur, Nährwert oder Allergenhinweise sind ebenso abrufbar, wie Angebote, Gewinnspiele oder Coupons. 

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