24.05.2019
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DMK Group: Umbau im Plan - Ergebnisse stabil

Die DMK Group, größte deutsche Molkereigenossenschaft und einer der größten Lieferanten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels, baut weiter an der Zukunft: Die im Sommer 2017 eingeleitete Neuausrichtung des Molkereiunternehmens hin zu einem klar kunden- und konsumentenorientierten Lebensmittelhersteller spiegelt sich in den stabilen Kennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Nach einer Pressemitteilung vom 4. April 2019 blieben 2018 nach vorläufigen Zahlen der Umsatz mit 5,6 Mrd. € (2017: 5,8 Mrd. €) nahezu auf Vorjahresniveau, das Ergebnis verbesserte sich leicht auf 30,6 Mio. € (2017: 29,6 Mio. €).

Ingo Müller, CEO der DMK Group sagte: „Wir haben in nur zwei Jahren ein weit verzweigtes, komplexes Unternehmen komplett neu strukturiert. Jetzt beginnen wir darauf aufbauend die Marktbearbeitung entsprechend neu auszurichten - Kurs Marge vor Menge. Das ist für ein Unternehmen unserer Größenordnung ein zeitlich extrem ambitionierter Plan, bei dem wir in der Umsetzung voll im Soll liegen.“

Auf die sechs Geschäftsfelder blickend, sieht Müller bereits abgearbeitete Baustellen, aber auch weitere Handlungsfelder. Handelsmarke und Marke hätten als zwei stark aufgestellte Business Units im letzten Jahr den Fokus auf „Mehrwert“ gelegt und hier entsprechend erfolgreich zum Ergebnis beigetragen. Das 2017 defizitäre Geschäftsfeld Eis ist wieder auf Kurs und dürfte laut DMK 2019 zurück in den schwarzen Zahlen sein. Das Geschäftsfeld Babynahrung hat Anfang des Jahres nach drei Jahren Bauzeit erfolgreich den neuen Standort in Strückhausen (Niedersachsen) anlaufen lassen und Ende März die Beikostmarke Alete übernommen, bis zum Ende des Jahres sollen im Bereich Baby alle Anschubmaßnahmen abgeschlossen sein. Das B2B-Geschäftsfeld Industrie stand 2018 vor der großen Herausforderung der Marktvolatilitäten im Bereich Molke und Pulver.

Der Geschäftsbereich International arbeite an der stärkeren Fokussierung auf wesentliche Regionen, das solle auch 2019 eine wesentliche Aufgabe sein.

„Wir müssen weiter stärker vom Kunden herdenken. Reine Anbieter von Produkten sind austauschbar. Auf der Nachfrageseite spielt die Musik, dort können wir uns vom Wettbewerb unterscheiden. Und dort haben wir die Chancen, mehr Wertschöpfung zu holen. So wollen wir uns einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber Wettbewerbern schaffen, die noch stark rein in Produkten denken, wie das für die Molkereibranche bislang normal ist“, so Müller. „Wir werden uns und unsere Marken weiter emotionalisieren und die Nüchternheit der Vergangenheit ablegen.“

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Telefon: 0421 243 0
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