Verpackte Cantuccini bei Asolo Dolce

Das kostengünstige, leicht zu verarbeitende Design der Schachteln für das Bag-in-Box-Konzept wurde von Schubert neu entwickelt.

  • Abb. 1: In der TLM-Maschine verbindet  das Transmodul alle Verpackungsschritte  nahtlos und effizient miteinander. © Gerhard Schubert GmbHAbb. 1: In der TLM-Maschine verbindet das Transmodul alle Verpackungsschritte nahtlos und effizient miteinander. © Gerhard Schubert GmbH
  • Abb. 1: In der TLM-Maschine verbindet  das Transmodul alle Verpackungsschritte  nahtlos und effizient miteinander. © Gerhard Schubert GmbH
  • Abb. 2: Das kostengünstige, leicht zu verarbeitende Design der Schachteln für das Bag-in-Box-Konzept wurde von Schubert neu entwickelt. © Gerhard Schubert GmbH
  • Abb. 3: Trotz der ungleichmäßigen Geometrie der Beutel werden alle Gebäckvariationen schnell und sicher in Schachteln verpackt. © Gerhard Schubert GmbH

Traditionell produzierende Süßwarenhersteller setzen auf beste handwerkliche Qualität. Gleichzeitig müssen sie hohe Stückzahlen in der Produktion gewährleisten. Das stellt die Verpackungsprozesse in den Betrieben immer wieder vor Herausforderungen. Asolo Dolce, ein italienisches Traditionsunternehmen, hat sich für seine neue Verpackungslinie auf Schubert verlassen. Die robotergestützte TLM-Anlage aus Crailsheim verpackt Cantuccini und Amaretti schnell und flexibel. Das knusprige Gebäck wird von Bag-in-Box-Verpackungen geschützt, deren Design aus der Schubert Verpackungsentwicklung stammt.

Bag-in-Box ist beliebt – kein Wunder, denn das Verpackungskonzept aus Schlauchbeutel und Schachtel bietet zahlreiche Vorteile. Neben den variablen Verpackungsgrößen strahlen die Schachteln Wertigkeit und Nachhaltigkeit aus, überdies setzen sie die Produkte im Inneren elegant in Szene. Der Schlauchbeutel gewährleistet zudem je nach Material höchsten Produktschutz.

Frischer Wind im Verpackungsprozess
Diese Vorteile wollte auch Asolo Dolce für seine Cantuccini nutzen. Der Traditionshersteller aus Norditalien stellt die doppelt gebackenen Kekse seit vielen Jahren her, ebenso wie Amaretti und weitere Süßwaren. Für die Verpackung setzt Asolo Dolce schon lange auf Schlauchbeutel. Schließlich ist das Gebäck auf eine zuverlässige Schutzbarriere angewiesen, um dauerhaft frisch und knackig zu bleiben. Bisher wurden die Leckereien jedoch in vorgeklebten Schachteln verpackt – ein teurer und arbeitsintensiver Prozess, den Asolo Dolce aufgrund steigender Nachfrage optimieren wollte. Für die effiziente Modernisierung von Verpackung und Prozess verließ sich das inhabergeführte Unternehmen auf Schubert. Denn gerade die gewünschte Verpackungskombination kann von den modularen robotergestützten TLM-Anlagen effizient und äußerst flexibel verarbeitet werden.

Besonders war Asolo Dolce an einem einfachen Formatwechsel gelegen, der für das Bedienpersonal wenig Aufwand darstellt. Für diese Anforderungen sollte Schubert eine neue Verpackungsmaschine bauen, mit der die bereits befüllten Schlauchbeutel unterschiedlicher Größen in optimierte Schachteln verpackt werden. Die bisherigen vorgeklebten Verpackungen sollten dabei durch eine günstigere und maschinengängige Version als Flachzuschnitt ersetzt werden.

Mehr Effizienz durch  optimierte Schachteln
Cantuccini werden nach dem ersten Backen eines Teigrohlings in kleine Stücke geschnitten, die anschließend ein zweites Mal gebacken werden. Was Verbrauchern Genuss beschert, stellt für ein automatisiertes Handling im Rahmen des Verpackungsprozesses jedoch eine Herausforderung dar. Denn durch die unregelmäßige Form der Gebäckstücke erhält jeder befüllte Beutel eine eigene Geometrie. „Wir haben das Design der vormals kostenintensiven vorgeklebten Schachteln daher von Grund auf neu entwickelt“, erklärt Valentin Köhler, Leiter der Verpackungsentwicklung von Schubert. Sein Team entwarf zwei Schachtelformate als Flachzuschnitte und mit zwei unterschiedlichen Höhen, um die Schachteln flexibel mit Beuteln mit 150, 200 oder 250 g Gewicht zu befüllen – alles auf einer einzigen Maschine.

Um Asolo Dolce langfristig Zeit und Geld zu sparen, setzten die Schubert-Maschinenexperten um Area Sales Manager Dirk Andrich auf das Top-Loading-Verfahren. Obwohl bei Bag-in-Box-Lösungen traditionell das Side-Loading, also das Befüllen über eine seitliche schmale Öffnung, genutzt wird, liegen die Vorteile beim heute möglichen Top-Loading auf der Hand: Die Schachteln werden bei der Schubert-Lösung robotergestützt über die größtmögliche Öffnung befüllt. So arbeitet die Anlage nicht nur schneller, sondern auch flexibler und zuverlässiger, denn die für den Befüllprozess zuständigen Roboter können unabhängig von der Höhe der Schachteln agieren.

Transportroboter verbinden alle Verpackungsschritte
Die neue Verpackungsmaschine ist für die automatische Beutelgruppierung zuständig, das Aufrichten und Verkleben der Flachzuschnitte, das Befüllen der Schachteln mit Cantuccini-Beuteln und das anschließende Verschließen der gefüllten Schachteln. Dabei wird unabhängig vom Format immer die volle Leistung von 75 Schachteln pro Minute gewährleistet. „Bei der Abnahme unter Produktionsbedingungen haben wir einen Wirkungsgrad von mindestens 98 % bewiesen“, betont Andrich. Eins der technischen Highlights der modernen Anlage ist das Transmodul. Der Transportroboter – eine Eigenentwicklung von Schubert – verbindet die einzelnen Schritte im Verpackungsprozess der Maschine nahtlos miteinander. „Unsere Maschine richtet die Flachzuschnitte auf und setzt sie auf das Transmodul, das die vorbereiteten Schachteln zur Füllstation bringt. Sobald sich die gruppierten Beutel mit dem Gebäck und die Schachteln auf gleicher Höhe befinden, setzt der Roboter die Beutel in die Verpackungen. Anschließend fährt das Transmodul die Schachteln zur Verschließstation“, erklärt Andrich den Prozess.

Höchste Effizienz heute und in Zukunft
Im Falle einer Formatumstellung muss lediglich die Magazinplatte für die Schachtelzuschnitte gewechselt werden, denn das Füllwerkzeug der Verpackungsmaschine ist mit speziell angepassten Saugern ausgestattet. Über eine Spreiz-Bewegung stellt es sich selbstständig auf das neue Beutelformat ein. Die Wechsel sind dadurch für den Maschinenbediener sehr schnell und einfach durchzuführen – die Produktion kann zügig fortfahren. Um das effizientere Verpacken der Cantuccini in den gesamten Fertigungsprozess einzubinden, berücksichtigten die Schubert-Experten außerdem ein einheitliches Logistik-Konzept, das bis hin zur Palette reicht.

Die Schubert-Lösung sorgt dank der gesteigerten Effizienz, der Kosteneinsparungen, ihrer Zuverlässigkeit und der einfachen Bedienung bei Asolo Dolce für hohe Zufriedenheit. In Zukunft werden weitere Formate mit der neuen Verpackungsmaschine realisierbar sein. „Wie Schubert sind auch wir ein Familienunternehmen mit Tradition“, sagt Geschäftsführer und Unternehmensgründer Sergio Gallina. „Als Familie schätzen wir Partner, auf die Verlass ist. Mit Schubert haben wir seit mehr als 25 Jahren einen Maschinenbauer, der uns auch diesmal wieder überzeugt hat.“

Süße Familientradition in vielen Varianten
Asolo Dolce ist ein Familienunternehmen aus der Gemeinde Asolo in der italienischen Provinz Treviso, das seit über 40 Jahren neben weiteren süßen Köstlichkeiten Cantuccini herstellt. Um höchsten Genuss zu gewährleisten, achtet Asolo Dolce nicht nur auf beste Zutaten, sondern auch auf die sensorische Qualität der Ware – wie den knackigen Auftritt der traditionell zweifach gebackenen Cantuccini. Besonders beliebt sind auch die Sfogliatine aus Asolo – die Blätterteigvariationen werden klassisch mit Zuckerkruste angeboten, mit Fruchtfüllung und mit Schokoladenglasur. Gefüllte Strudelini, Amarettini und weitere Keksvarianten runden das Angebot ab.

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Gerhard Schubert GmbH
Hofäckerstr. 7
74564 Crailsheim
Telefon: +49 7951 400 0

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