Effiziente Kennzeichnung und Etikettierung mit der CPX4- und der PEX-Serie von TSC für Hersteller mit Manufakturanspruch

Handwerklich hergestellte Lebensmittel lassen Manufakturen nur begrenzten Raum für die Beschleuni-gung ihrer Prozesse

  • Abb. 1: Der Farbetikettendrucker der CPX4-Serie von TSC erreicht mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde den besten Wert seiner Klasse. Abb. 1: Der Farbetikettendrucker der CPX4-Serie von TSC erreicht mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde den besten Wert seiner Klasse.
  • Abb. 1: Der Farbetikettendrucker der CPX4-Serie von TSC erreicht mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde den besten Wert seiner Klasse.
  • Abb. 2: Die effiziente, hochprofessionelle Produktkennzeichnung für die naturbelassenen Chilisaucen ermöglicht eine Kombilösung, die aus dem Farbdrucker CPX4 sowie dem Druckmodul PEX-1000 besteht.
  • Abb. 2: Die effiziente, hochprofessionelle Produktkennzeichnung für die naturbelassenen Chilisaucen ermöglicht eine Kombilösung, die aus dem Farbdrucker CPX4 sowie dem Druckmodul PEX-1000 besteht.
Angesichts der steigenden Beliebtheit handwerklich hergestellter Lebensmittel gewinnt Effizienz für deren Produzenten zunehmend an Bedeutung. Da der Manufakturanspruch bei der Herstellung nur begrenzten Raum für eine Beschleunigung der Prozesse bietet, muss die Effizienzsteigerung an anderer Stelle erfolgen. Preislich attraktive und zugleich leistungsfähige Kennzeichnungslösungen von TSC ermöglichen es insbesondere kleineren Lebensmittelherstellern, Zeit und Ressourcen auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren.

In Manufakturen und kleineren Betrieben hergestellte Lebensmittel sind mittlerweile keine unbedeutende Nische mehr. Ob handgemachte Bonbons und Pralinen, Gebäckspezialitäten, Marmeladen, Chutneys, Craft-Biere, Spirituosen oder auch innovative neue Produktgattungen wie individualisierbare, mit Superfood angereicherte Bowls – an der rapide steigenden Anzahl der Produkte und Hersteller zeigt sich ebenso wie an deren stark zunehmender Medienpräsenz eines mehr als deutlich: Die Nachfrage nach Produkten, die sich durch höchste Qualität, ausschließlich natürliche Zutaten und die liebevolle Pflege handwerklicher Tradition in ihrer Herstellung auszeichnen, boomt.

Daraus ergeben sich jedoch vielfältige Herausforderungen für die Unternehmen im Markt. Die steigende Nachfrage erfordert z. B. höhere Produktionskapazitäten. Hinzu kommt, dass insbesondere in diesem Sektor häufig ganz bewusst auf jegliche synthetischen Produktbestandteile verzichtet wird, was in der Regel zu einer begrenzten Haltbarkeit der Erzeugnisse führt. Ein möglichst schneller Produktdurchsatz mit kurzen Lagerungszeiten ist daher essenziell, um für Verbraucher eine akzeptable Mindesthaltbarkeitsdauer zu erzielen. Nicht zuletzt muss die herausragende Produktqualität durch eine attraktiv gestaltete und aufmerksamkeitsstarke Produktkennzeichnung auch adäquat am Point of Sale kommuniziert werden.

Kurzum: Die Betriebe stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, bei mittlerweile vergleichsweise hohem Ausstoß kompromisslos hochwertige, ansprechend verpackte wie auch gekennzeichnete Produkte herzustellen.

Hohe Anforderungen an den Prozess

Größtmögliche Effizienz in allen Produktionsphasen ist daher oberstes Gebot, wobei sich eine Industrialisierung des Herstellungsprozesses aufgrund des handwerklichen Anspruchs jedoch selbstredend verbietet. Ein probates Mittel zur Bewältigung dieser Herausforderung ist es, sich bei der Effizienzsteigerung auf diejenigen Prozessschritte zu konzentrieren, die nicht unmittelbar mit dem Produkt selbst zusammenhängen: Leistungsfähige Verpackungs-, aber auch Kennzeichnungslösungen z. B. können kleinen, handwerklich geprägten Unternehmen helfen, sich bei der Herstellung die Zeit zu nehmen, die ihr gehobener Qualitätsanspruch erfordert − und zugleich die logistischen Anforderungen auch in Bezug auf Wirtschaftlichkeit sowie einen hohen Produktionsausstoß zu erfüllen.
Vor allem die Kennzeichnung der Produkte ist dabei häufig mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Genau diese Erfahrung hat ein süddeutscher Hersteller natürlich hergestellter Chilisaucen machen müssen. Angefangen hat dabei alles mit einer einzigen Produktvariante, die insbesondere für Imbissbuden und Street Food Anbieter von Interesse ist. Die extrem scharfe, nach einer wohlgehüteten Rezeptur hergestellte Sauce kommt vollkommen ohne künstliche Substanzen wie Konservierungs- oder Farbstoffe aus und begeistert ihre stetig wachsende Anhängerschaft neben der Schärfe mit ihrem intensiven, würzigen Geschmack. Inzwischen sind sechs weitere Geschmacksrichtungen hinzugekommen, die sich hauptsächlich durch die Zusammensetzung der verwendeten Chilisorten sowie im Scoville-Wert unterscheiden.

Automatisierte Kennzeichnung ersetzt mühsame Handarbeit

Bis April 2019 wurden die selbstklebenden Barcode-Etiketten, mit denen die 250 ml fassenden Flaschen gekennzeichnet wurden, mit einem herkömmlichen, älteren Laser-Drucker auf DIN A4 Bögen erzeugt. Anschließend mussten sie mühsam von Hand zugeschnitten, vom Träger abgelöst und manuell auf die Behältnisse appliziert werden. 
Das Prozedere ging nicht nur mit einem unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand, sondern zudem mit erheblichen Mengen an Etikettenabfall einher. Das letztere Problem wurde zusätzlich durch die Tatsache verschärft, dass der Druck variabler Datensätze wie etwa des Mindesthaltbarkeitsdatums, des Barcodes oder der Chargennummer mit der bisherigen Lösung kaum zu realisieren war. Die Barcode-Etiketten waren zudem recht unattraktiv, da nur Schwarz auf Weiß gedruckt werden konnte – und die Produkte mussten um ein weiteres, farbiges Etikett ergänzt werden, das eine Unterscheidung der Sorten für den Konsumenten ermöglicht und zugleich für eine Differenzierung am Point of Sale sorgt. Diese Farbetiketten wurden in einer örtlichen Druckerei professionell auf Bestellung gedruckt – der Vorlauf war immens, die Kosten hoch, die Flexibilität tendierte gegen Null. 
Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage wurde bald klar, dass die Kennzeichnungsaufgaben mit der bisherigen Arbeitsweise auf Dauer schlicht nicht zu bewältigen und zudem weder wirtschaftlich noch ressourcenschonend waren. Daher wurde im April 2019 in einen Farbetikettendrucker der CPX4-Serie von TSC investiert. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde – dem besten Wert in dieser Klasse – lassen sich die benötigten Mengen an Etiketten nun problemlos erzeugen. Dank der Verarbeitung von Etikettenmaterial von der Rolle mit einem Außendurchmesser von 200 mm und einem 76 mm Rollenkern sowie einer großzügig bemessenen Tintenkapazität von 240 ml pro Farbe reduzieren sich Materialwechsel dabei auf das notwendige Minimum.
Zudem erübrigt sich das zeitraubende manuelle Zuschneiden der Etiketten, da der CPX4 von TSC mit einem optional erhältlichen automatischen Schneidwerk ausgestattet ist. Auch die Implementierung variabler Daten wie etwa Haltbarkeitsdatum und Zutatenliste ist kein Problem mehr – über die schnelle Ethernet-Verbindung ist das flexible Multitalent an das Warenwirtschaftssystem angeschlossen, die Druckeinstellungen für den aktuellen Auftrag lassen sich bequem über die intuitiv bedienbare Benutzerführung mit übersichtlichem Farbdisplay vornehmen.

Kombination von Farbdrucker und Druckmodul

Die Etikettierung der neuesten Geschmackskreationen erfolgt aufgrund der kleinen Chargen allerdings immer noch manuell. Für seinen Klassiker, der nach Angaben des Jungunternehmers rund 60 % der Gesamtproduktion ausmacht, suchte man daher nach einer noch effizienteren Lösung. Auch hierbei vertraute man auf TSC – und investierte in das derzeit schnellste Druckmodul im Markt, PEX-1000 genannt.
Die Kennzeichnung erfolgt nun im Rahmen eines Print & Apply Systems an einem Förderband. Das leistungsstarke Druckmodul versieht dabei die bereits mit dem CPX4 Farbdrucker vorbedruckten Etiketten auf Rolle mit den variablen Daten. Da die Vordrucke täglich erzeugt werden, reicht für die Weiterverarbeitung durch das PEX-1000 Modul ein überschaubarer Vorrat aus. Falls die Etiketten bspw. durch eine Designänderung obsolet werden sollten, kann der gesamte Bestand ohne Probleme vor der Umstellung restlos aufgebraucht werden.
Der Produktivitätsvorteil der PEX-Serie beruht jedoch nicht allein auf der mit 457,2 mm pro Sekunde gegenüber dem CPX4 nochmals signifikant höheren Druckgeschwindigkeit. Der an einem Gelenkarm angebrachte Applikator, der durch einen TSC-Partner oder über einen Fremdanbieter bezogen werden kann, versieht die Flaschen direkt an der Linie zuverlässig und positionsgenau mit den fertigen Etiketten – im Vergleich zu einer manuellen Kennzeichnung arbeitet die innovative Lösung dabei um ein Vielfaches schneller. Die Druckauflösung von 203 dpi bei dem eingesetzten Left Hand Modell (Etiketten kommen links vom Modul raus) garantiert die einwandfreie Lesbarkeit aller Produktinformationen, wobei das Modul dank seines 512 MB großen Flash-Speichers auch komplexe Datensätze problemlos verarbeiten kann. In Abhängigkeit der spezifischen Anforderungen im Unternehmen steht Kunden aber auch ein 300 oder 600 dpi und auch ein Right Hand Modell der PEX-Produktfamilie zur Verfügung.
Besonders freut man sich in der Manufaktur über die einfache Bedienbarkeit und problemlose Integration der Drucklösung in das bestehende Warenwirtschaftssystem. Denn gerade für kleine, handwerklich geprägte Betriebe ohne eigene IT-Abteilungen ist es von zentraler Bedeutung, dass moderne Produktionsmethoden auch ohne tiefes Expertenwissen realisierbar und die Systeme auch von ungeübtem Personal leicht und sicher bedienbar sind.
 
 

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