Aromen für Fruchtjoghurt, Gummibärchen, Speiseeis, Brühwürfel, Süß- und Backwaren oder Gewürzmischungen

Edelstahl-Industrie-PCs von Noax steuern und visualisieren Prozesse der Aromen-Herstellung bei Silesia in Kalkar

  • Abb. 1: Noax Industrie-PCs bieten das entscheidende Plus an Sicherheit und Stabilität bei der Produktion von flüssigen und pulverförmigen Aromen.Abb. 1: Noax Industrie-PCs bieten das entscheidende Plus an Sicherheit und Stabilität bei der Produktion von flüssigen und pulverförmigen Aromen.
  • Abb. 1: Noax Industrie-PCs bieten das entscheidende Plus an Sicherheit und Stabilität bei der Produktion von flüssigen und pulverförmigen Aromen.
  • Abb. 2: Mit Wasser, Reinigungssubstanzen und Desinfektionsmitteln reinigen die Mitarbeiter täglich die Produktionsanlagen. Aufgrund ihrer komplett geschlossenen Konstruktion funktionieren die IPCs von Noax zuverlässig.
  • Abb. 3: Komplexe Produktions- und Reinigungsverfahren in der Aromenherstellung erfordern Verlässlichkeit und Stabilität. Die robusten Bedienterminals von Noax funktionieren sicher und bieten die gewünschte Prozesssicherheit.
Im Rampenlicht steht Silesia mit seinen Produkten nicht, und das obwohl fast jeder jeden Tag mit ihnen zu tun hat. Das Unternehmen Silesia Gerhard Hanke produziert Aromen, und die finden sich in fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln: in der Backmischung für den Zitronenkuchen, im Fruchtjoghurt, in Gummibärchen und im Speiseeis, im Brühwürfel oder in der Gewürzmischung für Gyros.

An Silesia kommt keiner vorbei. Der Apotheker Otto Strauhs erkannte bald, dass die Zukunft den Süßwaren gehören würde: Am Unternehmenssitz in Düsseldorf und später in Neuss, wohin Silesia verlegt wurde, produzierte er zunächst Toffees, Karamellen, Dragees, Schokoladen oder Fruchtfüllungen für Pralinen. Dafür waren auch stets Aromen notwendig, die er ebenfalls herstellen musste. Damit war der Grundstein für die heutige Ausrichtung des Unternehmens gelegt. Das zweite Werk in Deutschland baute die Unternehmerfamilie 1999 in Kalkar am Niederrhein auf. Dort entstand eine Produktionsanlage auf dem neuesten Stand der Technik. Dazu zählen auch die Industrie-PCs von Noax. Auf sie verlassen sich die Mitarbeiter, um die Prozesse zu steuern oder wichtige Informationen über die Produktion abzurufen.

Prozesssteuerung via Touchscreen

Einer von ihnen, als Elektrotechniker für die Prozessautomatisierung zuständig, zeigt auf den Flur, der zwei Produktionsbereiche trennt: „Schauen Sie, die linke Seite ist süß, dort werden ausschließlich süße Aromen produziert. Die finden Sie z. B. in Kuchen, Süßspeisen, Puddings oder Ähnlichem. Die rechte Seite ist würzig.“ Die Produktionsprozesse unterscheiden sich auf beiden Seiten nicht: Diverse Zutaten werden exakt verwogen, dosiert, gemischt, gekocht, destilliert und in Verpackungen abgefüllt.
Zunächst sind die so gewonnenen Destillate flüssig.

Mithilfe eines speziellen Verfahrens können flüssige Aromen auch auf eine pulverförmige Trägersubstanz aufgebracht werden, was mehr Möglichkeiten bei der Verarbeitung bietet. Bei Silesia sind die meisten Vorgänge automatisiert. Die Industrie-PCs von Noax spielen dabei eine herausragende Rolle. Mit ihrer Hilfe bedienen die Kollegen die Produktionsanlagen und informieren sich über deren aktuellen Status. Der Touchscreen der IPCs dient dabei sowohl als Bedienoberfläche als auch als Anzeigemedium. „Die Prozessvisualisierung ist neben der Bedienung die zweite zentrale Aufgabe der Noax Industrie-PCs“, erläutert der Elektrotechniker, „und unsere Mitarbeiter können eingreifen, sobald etwas nicht nach Plan läuft.“ Auf allen Noax Industrie Computern im Unternehmen sind sämtliche Anlagen abgebildet und bedienbar. Der Vorteil: Die Geräte sind unabhängig voneinander einsetzbar. Als Software nutzt Silesia SAP R/3 mit einem Add-on, das speziell für den Aromenhersteller entwickelt wurde sowie eine Prozesssteuerungssoftware.

Diese steuert mehr als 20 Anlagenteile, darunter eine Mehrkomponentendosieranlage, Mischer, Aromakocher und mehrere Verwiegebereiche. Die Prozessbilder, Auftragslisten, selektive Komponentenlisten, die aktiven Dosiervorgänge sowie der aktuelle Stand in der Produktion und bei der Befüllung der Container werden in Echtzeit auf den Noax IPCs dargestellt. Als Hardware verwendet Silesia Noax Industrie-PCs vom Typ Steel S15 und Steel S19 mit einer Bildschirmdiagonale von 15 bzw. 19 Zoll. 
Sie verfügen über eine vollkommen glatte Oberfläche aus Edelstahl ohne Ritzen und Spalten. Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen, die die wertvollen Essenzen und Destillate verderben könnten, haben auf diese Weise keine Chance. Der Elektrotechniker weist ausdrücklich darauf hin, dass er und seine Kollegen nicht nur auf eine ritzenfreie Konstruktion großen Wert legen, sondern auf eine insgesamt staub- und wasserdichte Hardware. „Und genau das bieten die Industrie-PCs von Noax mit ihrer Schutzart bis zu IP69K.“ Ein Grund dafür ist der Staub, der sich in einigen Räumen in der Luft befindet, denn ein Teil der Aromen wird auf eine pulverförmige Trägersubstanz aufgebracht, der andere Teil bleibt in flüssigem Zustand.

Zehn Jahre Dauerbetrieb

„Die komplett geschlossene und absolut dichte Ausführung war für uns ein ausschlaggebendes K.O.-Kriterium. Die Industrie-PCs von Noax erfüllen diese Anforderung“, erklärt der Elektrotechniker und führt dann weiter aus: „Nach jeder Produktion reinigen wir die Räume und Anlagen – und damit auch die Industrie-PCs – gründlich! 
Dazu werden sie mit einem Reinigungsmittel eingeschäumt und hinterher wieder abgesprüht, zum Teil unter Hochdruck. Diese Nassreinigung ist ein Zeichen von Qualität. Außerdem desinfizieren wir unsere Anlagen bei jeder Reinigung. Aus diesen Gründen haben wir nicht nur Wert auf eine ritzenfreie, sondern auch auf eine absolut staub- und wassergeschützte Bauweise gelegt.“ 
Und noch ein Punkt spricht für Noax: Die IPCs aus Ebersberg lassen sich problemlos mit Handschuhen bedienen. Da die meisten Mitarbeiter bei Silesia während ihrer Arbeit Handschuhe tragen, fällt dieser Punkt ebenfalls schwer ins Gewicht. Die Langlebigkeit der Noax Industrie-PCs hat den Elektrotechniker ebenfalls stark beeindruckt: „Wir haben die ersten Noax IPCs im Jahr 2007 bestellt und heute laufen sie – nach über acht Jahren Betrieb – immer noch einwandfrei“, erklärt er. Bevor Silesia die Industrie-PCs von Noax implementierte, verwendete es für die Steuerung der Anlagen und die Prozessvisualisierung eine andere Hardware.
Doch diese offenbarte erhebliche Defizite: Nach außen offene Lüftungsschlitze hatten zur Folge, dass diese mit Staub zusetzten und letztendlich ihre Funktion nicht mehr erfüllten. Die Lüftung versagte und das Vorgängergerät musste zum Service gebracht werden. In dieser Zeit verursachten sie Kosten, obwohl sie keine produktive Leistung erbrachten. Auf die Dauer war dieser Zustand nicht mehr tragbar. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen bei Silesia, diese Geräte durch die robusten Industrie-PCs von Noax zu ersetzen.

Mehr Sicherheit

Im Gegensatz zu Fabrikaten anderer Hersteller sind die Industrie-PCs von Noax komplett geschlossen, resistent gegenüber Wasser, Staub, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Die Industrie-PCs von Noax kommen außerdem mit großer Hitze und bitterer Kälte zurecht. Darüber hinaus verfügen die Computer aus Ebersberg über eine Microcontroller-Einheit, die wichtige Funktionen überwacht und den Bedienern sofort eine Rückmeldung gibt, sobald die Werte für ein sicheres Funktionieren überschritten werden. Dies sind z. B. die Schreibzyklen auf dem Speichermedium, der Zustand der CMOS-Batterie, und vieles mehr. Das einzigartige Noax-Tool sichert zusätzlich die Laufsicherheit der Indus­trie-PCs und damit auch die Prozesssicherheit in der Produktion.

Ausblick

Aufgrund ihrer Stabilität sollen die Noax IPCs nicht nur in Kalkar eingesetzt werden, sondern auch an weiteren Standorten. „Der Grund ist ganz einfach“, gibt der Elektrotechniker zu verstehen. „Mit den Industrie-PCs von Noax haben wir gute Erfahrungen gemacht. Warum sollen wir Experimente mit ungewissem Ausgang wagen?“
 

Aromen für die Lebensmittelindustrie 
Die Silesia Gerhard Hanke GmbH & Co. KG aus Neuss bei Düsseldorf besteht seit dem 1. Juli 1910 und ist damit über hundert Jahre alt. Ursprünglich plante der Apotheker Otto Strauhs eine Fabrik für „feine Edelliköre“, spezialisierte sich aber im Lauf des 1. Weltkrieges auf die Herstellung von Destillaten und Aromen. Heute ist das Familienunternehmen mit seinen Tochtergesellschaften in 18 Ländern auf drei Kontinenten vertreten. Seine natürlichen und naturidentischen Lebensmittelaromen produziert Silesia an vier Standorten weltweit. Insgesamt beschäftigt Silesia rund 510 Mitarbeiter.
www.silesia-aroma.com

 


Standort Kalkar
Am Standort Kalkar mit heute rund 100 Mitarbeitern errichtete Silesia um die Jahrtausendwende ein Werk mit modernsten Produktionsanlagen. Die Industrie-PCs von Noax gehören als integraler Bestandteil fest dazu: Mit ihrer Hilfe steuern die Mitarbeiter die Anlagen und rufen wichtige Information über den aktuellen Zustand der Fertigung ab. Die Robustheit, die Langlebigkeit sowie die komplett geschlossene, ritzen- und spaltenfreie Konstruktion der Noax Industrie-PCs passen perfekt zu den hohen Anforderungen eines lebensmittelverarbeitenden Betriebes.

 

 
 

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