Der neue DST55R von Baumer erfasst kleinste Dehnungen oder Stauchungen am Wurst-Ende und erfüllt die höchste IP Schutzart

Die Doppelclip-Automaten von Tipper Tie arbeiten mit indirekter Kraftmessung und einer Taktzahl bis zu 180 Portionen/Minute

  • Abb. 1: Ob Einzel-,  Ketten- oder Ringwürste,  im Verarbeitungsprozess werden  immer ein Wurstanfang und ein Ende gleichzeitig verclippt.Abb. 1: Ob Einzel-, Ketten- oder Ringwürste, im Verarbeitungsprozess werden immer ein Wurstanfang und ein Ende gleichzeitig verclippt.
  • Abb. 1: Ob Einzel-,  Ketten- oder Ringwürste,  im Verarbeitungsprozess werden  immer ein Wurstanfang und ein Ende gleichzeitig verclippt.
  • Abb. 2: Die modernen TT Doppelclip-Automaten im Hygienedesign verschließen die Wurstportionen effizient und präzise. Sie werden auch für die Verpackung von Konditoreihalbfabrikaten, Käse, Suppen und Non-Food-Produkte eingesetzt.
  • Abb. 3: Der neue, robuste Dehnungssensor DST55R von Baumer für kosteneffiziente Kraftmessung von hohen Kräften in Anwendungen mit höchsten Dichtigkeitsanforderungen.
  • Abb. 4: „Mit dem Dehnungssensor DST55R haben wir die richtige Lösung für unsere leistungsstarken Doppelclip-Automaten gefunden“, bestätigt Gunnar Jäckel, Global Group Manager for Electronics bei Tipper Tie.

Wurst ist nicht gleich Wurst. In Deutschland z. B. soll es über 1.500 verschiedene Sorten geben. In verpackter Form haben alle eines gemeinsam: Zwei fest verschlossene Enden. Mit den modernen TT Doppelclip-Automaten von Tipper Tie lassen sich alle bekannten Kunststoff-, Faser- und Kollagendärme hygienisch und ökonomisch verschliessen. Die neuen Dehnungssensoren DST55R mit Schutzart IP69K leisten einen entscheidenden Beitrag dazu.

Aus der Welt der Clip-Verpackungslösungen ist Tipper Tie nicht mehr wegzudenken. Seit seiner Gründung im Jahr 1952 hat das Unternehmen zahlreiche Innovationen im Bereich der Clipmaschinen und -technik eingeführt. Im Laufe der Jahre wurde nicht nur die Produktlinie der TT Doppelclip-Automaten unter Berücksichtigung von steigenden Marktanforderungen, anspruchsvollen Kundenbedürfnissen und mit Einsatz fortschrittlicher Technologien ständig weiterentwickelt. Heute bietet Tipper Tie weltweit Anwendungsexpertise, Anlagen und After-Sales-Support für Kunden aller Größenordnungen – vom unabhängigen Wursthersteller über die kleine Metzgerei bis hin zum global aufgestellten Fortune-500-Verarbeitungsunternehmen.
Am Standort Glinde in Deutschland werden die Doppelclip-Automaten TT 1815 und TT1512 produziert. Sie zeichnen sich durch hygienisches Design, Benutzerfreundlichkeit sowie niedrige Gesamtbetriebskosten aus und unterstreichen damit einmal mehr die bedeutende Position des Unternehmens in seiner Branche.

Fein abgestimmter Clip-Prozess
Der Verschließbereich ist das operative Herzstück der Automaten. Es besteht aus jeweils zwei Raffern, Matrizen und einem zweiendigen Stempel. Ob Einzel-, Ketten- oder Ringwürste, im Verarbeitungsprozess werden immer ein Wurstanfang und ein Ende gleichzeitig verclippt. Dabei umfassen die beiden Raffer die Wurst, ziehen den Darm kontrolliert auseinander und schaffen Platz für die Clips. Diese werden von den Matrizen in Aufwärtsbewegung mitgebracht und mit den von oben herabfahrenden Stempeln unter strenger Einhaltung vordefinierter Parameter präzise verschlossen.

Eine elektronische Clipverschlussüberwachung verhindert Maschinenschäden bei Fehlfunktionen. Ein auf den Stempel aufmontierter Dehnungssensor DST55R überwacht zuverlässig und sicher alle Prozesse. Wird der eingestellte Grenzwert der Schliesskraft erreicht, löst er mit einem digitalen CANopen Signal an die Steuerung das Sicherheitssystem aus und die Maschine wird gestoppt.

Herausforderungen Schließkraft und Dichtigkeit
Die Doppelclip-Automaten der letzten Genera­tion arbeiten mit einer Taktzahl bis zu 180 Portionen/Minute. Dabei wirken verschiedene Kräfte auf die Wurstportionen ein. Diese müssen entsprechend Darmmaterial und Clipgröße genau eingestellt, zuverlässig gemessen werden und reproduzierbar sein. Die Schließkraft des Stempels muss einerseits ausreichen, um die Wurst­enden sicher zu verschließen. Andererseits darf sie nicht zu groß sein. Sie verletzt sonst den empfindlichen Darm, was zu Qualitätseinbußen und schlimmstenfalls zum Platzen der Wurst in einem der nächsten Prozessschritte Räuchern, Gären oder Kochen führt.

Im Produktionsprozess werden die Automaten z. B. nach Batch- oder Rezeptwechsel regelmäßig mit Hochdruckreinigern gesäubert. Deswegen müssen alle Komponenten wie z. B. Ventile, Antrieb und Sensoren gegen Wasser und Schmutz hermetisch abgedichtet sein.

Der neue DST55R misst die Kräfte kosteneffizient mittels Dehnung. Er meistert alle Herausforderungen souverän. Im Vergleich zu marktgängigen Dehnungssensoren erfüllt er die höchste IP Schutzart, reagiert schnell und kann selbst kleinste Dehnungen oder Stauchungen präzise erfassen. Er ist langzeitstabil. Einmal eingestellt, garantiert er dauerhaft präzise Kraftmessungen. Rasch aufeinanderfolgende, harte Schläge und Vibrationen können ihm nichts anhaben. Sein robustes Gehäuse aus vernickeltem Stahl ist resistent gegen aggressive Reinigungsmittel, hohen Wasserdruck und heiße Temperaturen. Die verwendeten Materialien und das Design des Sensors entsprechen den hohen Anforderungen der Lebensmittelindustrie im allgemeinen und spezifischen hauseigenen Testvorgaben von Tipper Tie hinsichtlich der erhöhten Dichtigkeitsanforderungen an den Sensor aufgrund des chemischen Einflusses von Reinigungsmitteln auf die Oberflächenspannung des Wassers.

Lösungsorientierte Zusammenarbeit
„Mit dem Dehnungssensor DST55R haben wir die richtige Lösung für unsere leistungsstarken Doppelclip-Automaten gefunden“, bestätigt Gunnar Jäckel, Global Group Manager for Electronics bei Tipper Tie. „Wir sind sehr zufrieden. Bei seiner Entwicklung ist Baumer detailliert auf unsere Bedürfnisse eingegangen. So löst er z. B. seinen Vorgänger von der Größe her perfekt ab. Maschinenausfälle wegen Wasser im Sensor gehören der Vergangenheit an. Das ist uns im Zusammenhang mit der weltweiten Auslieferung unserer Maschinen sehr wichtig. Auch auf eine Produktverfügbarkeit über den ganzen Maschinenlebenszyklus hinweg legen wir großen Wert“.
Der einzigartige mechanische Aufbau des Sensors ist auf eine möglichst geringe Beeinflussung der Maschinenstruktur ausgelegt. Das ermöglicht ausgezeichnete Messergebnisse und eine zuverlässige und reproduzierbare Prozessteuerung. Die Sensoren gibt es mit verschiedenen Messbereichen von 100 μm/m – 1.000 μm/m und den Ausgangs­signalen Spannung +/- 10 VDC und mit ­CANopen Schnittstelle. Der neue Dehnungssensor von Baumer ist erfolgreich in der Serie eingeführt. Bei weiteren Überlegungen von Tipper Tie im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und zustandsorientierter Instandhaltung werden Sensoren noch eine wichtige Rolle spielen.


Baumer Group
Die Baumer Group ist einer der international führenden Hersteller von Sensoren, Drehgebern, Messinstrumenten und Komponenten für die automatisierte Bildverarbeitung. Baumer verbindet innovative Technik und kundenorientierten Service zu intelligenten Lösungen für die Fabrik- und Prozessautomation und bietet dafür eine einzigartige Produkt- und Technologiebreite. Das Familienunternehmen ist mit rund 2.600 Mitarbeitern und Produktionswerken, Vertriebsniederlassungen und Vertretungen in 38 Niederlassungen und 19 Ländern immer nahe beim Kunden. Mit weltweit gleichbleibend hohen Qualitätsstandards und einer großen Innovationskraft verschafft Baumer seinen Kunden aus zahlreichen Branchen entscheidende Vorteile und messbaren Mehrwert. Weitere Informationen im Internet unter www.baumer.com.

 

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Baumer GmbH
Pfingstweide 28
61169 Friedberg
Germany
Telefon: +49 6031 6 00 70
Telefax: +49 6031 60 07 70

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