Permeabilität und Barriereeigenschaften von Kunststoffen

Eine wichtige Eigenschaft von Kunststoffen ist die Permeabilität. Darunter versteht man die Fähigkeit eines Werkstoffs, flüssige oder gasförmige Medien passieren zu lassen. Kunststoffe finden sich aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften und Modifikationen in nahezu jedem Lebensbereich. Je nach Anwendung variieren die Anforderungen an die Permeabilität des eingesetzten Kunststoffs. Bei „atmungsaktiver“ Funktionsbekleidung ist beispielsweise eine hohe Permeation wünschenswert, während Kraftstofftanks von Fahrzeugen eine möglichst geringe Permeabilität aufweisen sollten. Der Begriff der Permeation beschreibt den Durchgang flüssiger oder gasförmiger Stoffe durch nicht-poröse Materialien. Die Permeabilität ist wiederum die Fähigkeit eines Werkstoffs zur Permeation – ein Vorgang, der eigentlich aus drei Teilschritten besteht. Der Adsorption eines fremden Moleküls an der Oberfläche, der Diffusion durch das Material und anschließenden Desorption auf der anderen Seite. Die Diffusion ist dabei meist der limitierende Faktor, der darüber entscheidet, wie schnell die Permeation abläuft. Weitere Informationen zur Permeabilität und anwendbaren Messverfahren sowie Einzelheiten zu den Barriereeigenschaften verschiedener Kunststoffe sind im Magazinartikel „Permeabilität und Barriereeigenschaften von Kunststoffen“ von RCT Reichelt Chemietechnik enthalten.

 

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