Der führende Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik Bosch Packaging Technology stellt HMI 4.0 vor

HMI 4.0 ist Teil der Bosch Industrie 4.0-Anwendungen und eignet sich für Einzelmaschinen oder ganze Anlagen

  • Abb. 1: Während der Produktion werden alle wichtigen Informationen auf dem Dashboard des HMI 4.0 zusammengefasst. Foto: BoschAbb. 1: Während der Produktion werden alle wichtigen Informationen auf dem Dashboard des HMI 4.0 zusammengefasst. Foto: Bosch
  • Abb. 1: Während der Produktion werden alle wichtigen Informationen auf dem Dashboard des HMI 4.0 zusammengefasst. Foto: Bosch
  • Abb. 2: Eine zentrale Neuerung des Bosch HMI 4.0: Nutzer werden automatisch Schritt für Schritt durch die einzelnen Arbeitsschritte der Produktion geleitet. Foto: Bosch
  • Abb. 3: Dank einer übersichtlichen Anordnung des Menüs in Kachel-Struktur erhalten Bediener einen schnellen Überblick über alle Funktionen und Prozesse ihrer Anlagen. Foto: Bosch

Das Human Machine Interface HMI 4.0 fungiert etwa als Schnittstelle für die Datenerfassung, -weitergabe und -visualisierung. Das Unternehmen stattet alle neuen Anlagen des Prozess- und Verpackungsmaschinenbereichs schrittweise damit aus. „Dies ist eine revolutionäre Neuerung. Ziel ist, dass alle Anlagen über die neueste Hardware und Steuerungstechnik und vor allem über eine einheitliche Bedienerführung mit der gleichen, verständlichen Oberfläche verfügen“, so Stefan König, Mitglied des Bereichsvorstands bei Bosch Packaging Technology. „Damit gehen wir nicht nur neue Wege in Bezug auf Design, sondern setzen einen wesentlichen Meilenstein für vernetzte Lösungen in der Prozess- und Verpackungstechnik.“

Geführte Bedienung

Eine zentrale Neuerung des HMIs ist die geführte Bedienung: Der Nutzer wird Schritt für Schritt durch die einzelnen Arbeitsabläufe der Produktion geleitet. Gleiches gilt für Formatwechsel, Reinigungs- und Wartungsvorgänge sowie weitere Prozesse. Dies erleichtert die tägliche Arbeit. Die Anzeige ähnelt den Displays von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Dank einer intuitiven Bedienung über eine berührungsempfindliche Oberfläche ist die Eingabe von Daten mit Hilfe von Gesten möglich, wie beispielsweise Vergrößern und Verkleinern mit zwei Fingern, also „Pinch und Stretch“ oder Navigieren anhand von Wischbewegungen. „Maschinen und Systeme lassen sich künftig leichter bedienen: Denn bei sämtlichen Anlagen einer Linie finden die Bediener ein einheitliches Navigationskonzept mit den gleichen Grundfunktionen“, erläutert König. „Auch Bestandsmaschinen lassen sich auf Wunsch nachrüsten.“ Dank einer übersichtlichen Anordnung des Menüs in Kacheln erhalten Bediener einen schnellen Überblick über alle Funktionen und Prozesse ihrer Anlagen.

An den Benutzer angepasst

Zugeschnitten auf bestimmte Nutzerrollen wie Bediener oder Linien-Manager zeigt das HMI 4.0 jeweils nur die für den einzelnen Nutzer relevanten Prozesse. Es bietet eine umfassende integrierte Hilfe und zeichnet sich zudem durch transparentere Vorgänge und Meldungen aus. Direkte Verknüpfungen zu Bedienungsanleitungen oder Formatwechsel-Listen unterstützen den Anwender.

„Das HMI 4.0 bietet einen sofortigen Überblick über alle Produktionsparameter und -daten. Dies ist vor allem bei großen Datenmengen im Kontext der vernetzten Industrie relevant. Während der Produktion werden alle wichtigen Informationen auf einem zentralen Dashboard zusammengefasst. Mit seinen standardisierten Schnittstellen ist es ein zentrales Element für die Vernetzung zu weiteren Lösungen. Unsere Kunden sind somit umfassend für die Herausforderungen der Industrie 4.0 gerüstet“, erklärt König. Das Unternehmen hat die Maschinenbedienung speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer zugeschnitten. Dazu wurden weltweit Maschinenbediener befragt und ihre Gewohnheiten ermittelt.

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