Neue Möglichkeiten für die dezentrale Automatisierung

  • Abb.: Das kompakte Robolux-Multiportventil benötigt ca. 40 % weniger Platz als herkömmliche Ventilverteiler und lässt sich besser sterilisieren. © BürkertAbb.: Das kompakte Robolux-Multiportventil benötigt ca. 40 % weniger Platz als herkömmliche Ventilverteiler und lässt sich besser sterilisieren. © Bürkert

Verfahrenstechnik im Hygienebereich setzt hohe Maßstäbe hinsichtlich Zuverlässigkeit und Reinigung der Anlagen voraus. Diese Anforderungen sind besonders hoch bei Separationsprozessen oder wenn die Reinheit der Medien durch die Aufrechterhaltung steriler Prozessbedingungen gewährleistet werden muss. Viele Probleme an Tankinstallationen in pharma- und biotechnischen Anlagen lassen sich durch Multiportventile und komplexe, multiportbasierte Verteiler wie die Robolux-Ventillösung von Bürkert Fluid Control Systems in den Griff bekommen.

Sie zeichnen sich durch kompakte Fluidik, hervorragende Reinigungseigenschaften und hohe Prozesszuverlässigkeit aus. Basierend auf der Membranventiltechnologie verbinden diese patentierten Ventile unabhängige Umschaltfunktionen für zwei Prozesse in einem Gehäuse mit nur einer Membran und nur einem Stellantrieb. Das kompakte Multiportventil benötigt ca. 40% weniger Platz als herkömmliche Ventilverteiler und lässt sich besser sterilisieren.

Das geringe Innenvolumen und die Eliminierung von Totraum beschleunigen die Reinigung und stehen somit für erhöhte Prozesseffizienz und höhere Produktausbeute. Durch die kompakte Bauweise wird der Installations- und Wartungsbedarf enorm reduziert. Im Rahmen eines neuen Stellantriebkonzepts können die Ventile nun auch mit den Steuerköpfen der Serie Element kombiniert werden. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die dezentrale Automatisierung von Produktionsabläufen im Hygienebereich. Durch die Integration aller erforderlichen Automatisierungsfunktionen im eigentlichen Steuerkopf können die Ventile direkt am Montageort mit allen erforderlichen Automatisierungskomponenten ausgestattet werden.

Bei Verwendung eines AS-Interface als Feldbus-Schnittstelle lassen sich alle Vorteile dieses Ansatzes in die Praxis umsetzen. Für die Stromversorgung, Signalrückmeldung und Kommunikation wird lediglich eine Doppelader benötigt, die die SPS mit bis zu 62 Ventilen verbindet. Der Steuerkopf übernimmt als Zentralelement alle pneumatischen Stell-, Feedback- und Diagnosefunktionen sowie die Buskommunikation für die Prozessventile.

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