GEA auf der Pumps & Valves Dortmund

  • Abb.: GEA Hilge Hygia HAbb.: GEA Hilge Hygia H

GEA war im Februar 2019 erstmals Aussteller auf der „Pumps & Valves Dortmund“. Sie hat zeitgleich zur „maintenance Dortmund“ stattgefunden, die als deutsche Instandhaltungsleitmesse Entscheider aus sämtlichen Industriebranchen anzieht. „Diese Kombination der Veranstaltungen ist für GEA sehr interessant, denn wenn wir mit unseren Kunden über Investitionskosten und Effizienz im Betrieb sprechen, planen wir konsequenterweise Technologien und Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus einer Anlage“, begründet Ulrich Ahlers, Vertriebsleiter für Pumpen und Ventiltechnik in Deutschland, die Entscheidung. Damit hat der ganzheitliche Anspruch als Komponenten- und Anlagenbauer zu den Themen Energieeffizienz und vorausschauende Wartung der Messe gepasst. Einen Schwerpunkt sieht GEA in Zukunft im Hochdruckpumpensegment für anspruchsvolle Filtrationsverfahren. Dazu gehören Membran- und Ultrafiltration, die beispielsweise bei der Molkeaufbereitung in Käsereien oder bei der Entalkoholisierung von Bier eine wichtige Rolle spielen. „Die Filtrationsverfahren sind per se sehr teuer, denn sie haben hohe Anforderungen an die eingesetzten Technologien. Je nach Anlage werden etliche Pumpen eingesetzt, deshalb nimmt diese Investition einen erheblichen Stellenwert ein“, erklärt Ahlers, warum Kunden nicht nur technologisch wegweisende, sondern auch wirtschaftliche Lösungen suchen.

Für hohe Drücke bei Filtrationen hat das Unternehmen im Januar 2019 die Hilge Hygia H auf den Markt gebracht, die bereits im Praxiseinsatz überzeugt. Die Hochdruckpumpe basiert auf der seit Jahrzehnten bewährten Premiumbaureihe „Hygia“ für hygienische Pumpen, die durch ihre Anpassungsfähigkeit für eine Vielzahl an Fördermedien und Anwendungen geeignet ist. Sie pumpt Flüssigkeiten ebenso wie homogene, luft- oder gashaltige Medien. „Sie ist massiver gebaut, ihre Materialien haben eine höhere Zugfestigkeit als normale Kreiselpumpen. Deshalb hält sie auch einem Systemdruck von 64 bar stand“, sagt Ahlers. „Für einen gesunden Return on Investment ist ein gewisses Maß an Standardisierung wichtig. Das gewährleisten wir auch mit der Motoranbindung im Baukastenprinzip.“ Um die Reinigbarkeit für hygienisch sensible Anwendungen wie in der Milchverarbeitung zu erleichtern, setzt die Firma im produktberührten Bereich auf ein geschmiedetes Gehäuse mit einer poren- und lunkerfreien Oberfläche.

Neben hygienischen Pumpenlösungen, die mit ihrem hohen Wirkungsgrad und den präzisen Fließwegen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Betrieb erhöhen, wurde auf der Fachmesse ebenfalls über hygienische Ventiltechnik für eine hohe Produktqualität und Effizienz, über aseptische Ventile für Produktionsverfahren mit höchsten Anforderungen an Kontaminationsschutz im Prozess sowie über hocheffiziente Index-, Orbital-, Dreh- und statische Reiniger, die Wasser und Chemikalien im Reinigungsprozess sparen, informiert.

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