21.07.2021
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Working Class

  • Abb.: Julia Friedrichs hat für ihr Buch Menschen begleitet, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt. © Andreas HornoffAbb.: Julia Friedrichs hat für ihr Buch Menschen begleitet, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt. © Andreas Hornoff
Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern wirtschaftlich nicht übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft lange wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten, ist schwieriger geworden, insbesondere für die, die heute unter 45 sind. Die Hälfte von ihnen fürchtet, im Alter arm zu sein. Was sind die Ursachen für diesen gesellschaftlichen Umbruch, wann fing es an? Die Autorin Julia Friedrichs spricht mit Wissenschaftlern und Politikern. Vor allem aber begleitet sie Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt. Sie sind die ungehörte Hälfte des Landes. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte. Julia Friedrichs wurde 1979 geboren und studierte Journalistik. Sie arbeitet als Autorin von Reportagen und Dokumentationen für die ARD, das ZDF und DIE ZEIT. Mit dem Redaktionsteam Docupy brachte sie den Film „Ungleichland“ heraus. Sie veröffentlichte mehrere Bücher. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Grimme-Preis. 
 
J. Friedrichs, Piper Verlag, 2021, 320 S., 22,- €, ISBN 978-3-8270-1426-9

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

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