03.07.2018
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Lebensmittel in Europa: Umsätze um 3,7% gestiegen

  • Abb.: Fred Hogen, Director Retailer Services bei NielsenAbb.: Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen

Der europäische Umsatz von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs (FMCG: „Fast Moving Consumer Goods“ wie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel) ist im ersten Quartal 2018 um 3,7% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dies zeigen die aktuellen Zahlen von Nielsen zum Lebensmitteleinzelhandel in 28 europäischen Ländern. Nach einem starken Ende 2017 (+4,4% Umsatzwachstum) schwächte sich die FMCG-Performance somit im ersten Quartal leicht ab und das Volumenwachstum ging auf +0,9% zurück (nach +1,7% im vierten Quartal). Dies entspricht jedoch dem zugrunde liegenden Trend der letzten 12 Monate.

„Das BIP-Wachstum der Europäischen Union (EU28) hat sich zu Beginn des Jahres 2018 verlangsamt, nach einem stärker als erwarteten Jahr 2017", so Fred Hogen (Bild), Director Retailer Services bei Nielsen in Deutschland. „Auch die FMCG-Umsätze wurden beeinflusst - trotz des positiven Effekts eines frühen Osterfestes im Jahr 2018 (Kalendereffekt). Die europäischen Haushalte bewegen sich nach wie vor im Einzelhandel und suchen beim Einkaufen nach dem besten Angebot - im Hinblick auf Preis und Promotionen, aber auch bei der Wahl einer Marke oder eines Geschäfts. Gleichzeitig spüren wir eine starke Anziehungskraft für lokale, erstklassige und zertifizierte Produkte in einer Vielzahl von Märkten, was zu einem kategorieübergreifenden Upgrade führt."

Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 ist der Umsatzanstieg von 3,7% in Europa darauf zurückzuführen, dass die Käufer +0,9% mehr Artikel gekauft und +2,8% mehr pro Artikel bezahlt haben als im gleichen Quartal des Vorjahres. Die Türkei verzeichnet weiterhin das höchste Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr (+15,6%), gefolgt von Ungarn (+8,3%) und Polen (+4,8%). Dagegen verzeichneten Dänemark (0,6%) und Finnland (+0,8%) das geringste Wachstum, die Schweiz sogar -0,6%. Deutschland landete auf Platz 6 unter den 28 Ländern. Unter den fünf großen westeuropäischen Märkten war Deutschland (+4,4%) am stärksten, gefolgt von Spanien und Italien (jeweils +3,1%), während Frankreich (+1%) das geringste Wachstum in dieser Gruppe verzeichnete.

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60487 Frankfurt am Main

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