Biokorrosion in der Lebensmittelindustrie

Biofilme verursachen Produktkontaminationen und schaden Maschinen und Anlagen

  • Abb. 1: Im Querschnitt einer Rohrleitung aus PVC hat sich ein Biofilm gebildet. Trotz Desinfektion wurde das Wachstum nicht verhindert. Epifluoreszenzmikroskopische Aufnahme bei 200-facher Vergrößerung und Blauanregung. © Constanze MessalAbb. 1: Im Querschnitt einer Rohrleitung aus PVC hat sich ein Biofilm gebildet. Trotz Desinfektion wurde das Wachstum nicht verhindert. Epifluoreszenzmikroskopische Aufnahme bei 200-facher Vergrößerung und Blauanregung. © Constanze Messal

Selbst in abiotischen Lebensräumen wurden Mikrobiome festgestellt. Ihre Manifestation beschreibt man als Biofilm. Biofilme haben die Eigenschaft, sich lange Zeit unerkannt in Lebensmittelmaschinen auszubreiten. Daher lassen sich Auffälligkeiten und Kontaminationen im Produkt häufig erst dann nachweisen, wenn der Biofilm bereits etabliert ist und ggfs. schon Materialschäden auftreten. Im Rahmen von GMP und Produkthygiene sind eine Reihe von Vorschriften zur Aufrechterhaltung der Keimfreiheit von Produkt und Anlagen vorgesehen. Moderne Betrachtungen mikrobiologischer Prozesse werfen jedoch die Frage auf, ob diese Verfahren noch zeitgemäß und vor allem, ob sie überhaupt effektiv sind.

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