Verpackung: Multivac Tiefziehverpackungsmaschinen für das Marktwachstum bei Swissoja mit Sojaspezialitäten in Bio-Qualität

Eine Tiefziehverpackungsmaschine aus dem Modeljahr 1985 wurde in Flexibilität und Leistung dem Absatzwachstum nicht mehr gerecht

  • Abb. 1: Tofu-Bratspieße von Swissoja in der Tiefziehverpackung.Abb. 1: Tofu-Bratspieße von Swissoja in der Tiefziehverpackung.
  • Abb. 1: Tofu-Bratspieße von Swissoja in der Tiefziehverpackung.
  • Abb. 2: Auch wenn manche Prozessschritte von Maschinen erledigt werden, setzt man bei Swissoja vorrangig auf die Augen und die Hände der Tofumeister als Qualitätsgarantie.
  • Abb. 3: Im Sortiment von Swissoja ist Bio-Tofu natur und aromatisiert in 1 Kilo- und 3 Kilo-Blöcken sowie Packungen von 200 g, Tofuburger, Spieße, Hackfleisch, Würfel, Bällchen und andere Zubereitungen in Portionsgrößen.

Bio-Sojamilch, Tofuburger mit Basilikum oder Bärlauch, Tofuspieße mit pikanter Gewürzmischung oder geräucherter Tofu – bei dem Schweizer Unternehmen Swissoja stehen gesunde Sojabohnen immer im Mittelpunkt. Zwar reicht seine Geschichte rund 2000 Jahre zurück, doch in Europa kam der Tofu erst vor einigen Jahren so richtig in Mode.

Steigende Nachfrage nach „Superfood“

Insbesondere Vegetarier und Veganer schätzten bisher den kalorien- und fettarmen Sojaquark, der u. a. reich an Eiweiß, Kalzium sowie Eisen und zudem völlig frei von Cholesterin ist. Mittlerweile aber schießen vegane Restaurants und Shops wie Pilze aus dem Boden. Die fleischlose Küche ist schick geworden. Tofu wie auch andere zum Superfood hochstilisierte Nahrungsmittel finden immer mehr Anhänger.

Durch die steigende Nachfrage jedoch gerieten viele Erzeuger unter Druck. Sie bauten auf genmodifizierte Sojabohnen, die den guten Ruf des Tofu mächtig ramponierten. „Umso mehr freute es uns, als Verbraucher zunehmend auf nachhaltig und konventionell angebaute Sojabohnen Wert legten“, erklärt Manuel Martinez, seit 2007 CEO von Swissoja, stolz. Sein Unternehmen setzte von Anfang an bewusst auf exzellente Qualität, regionale Nähe und vor allem auf genfreie Rohprodukte. Die Bio-Sojabohnen, die mittlerweile in hochmodernen Produktionsstätten in Genf in vielen Variationen und Geschmacksrichtungen verarbeitet werden, stammen ausnahmslos aus der Schweiz und aus Frankreich. Das 1977 in Carouge gegründete Unternehmen war eines der ersten, das in Europa eine komplette Produktreihe auf Basis von hochwertigem Soja anbot. „Wir wollten Menschen begeistern, die noch nie etwas von Soja gehört hatten. Ihren Geschmackssinn schärfen. Sie von den erstklassigen Nährwerteigenschaften des Produktes überzeugen“, fasst Martinez die Philosophie und die Ziele des Unternehmens kurz zusammen.

Echtes Handwerk und moderne Maschinen

Anfangs bestand die Firma nur aus einem einzigen Mitarbeiter, Alfonso Martinez. Einen ersten Aufschwung erlebte Swissoja dann 1993. Das begehrte Bio-Siegel erhielt man zu Beginn der 2000er Jahre.

In dieser Zeit beschränkten sich die Erfolge noch auf das Gebiet der Westschweiz. Als jedoch 2007 Alfonsos Martinez Neffe Manuel Martinez die Leitung übernahm, weitete sich das Geschäft kontinuierlich aus. Dass der kleine Betrieb tatsächlich ein echtes Handwerk mit alt überlieferten Herstellungsverfahren bewahren und gleichzeitig in moderne Maschinen und Werkzeuge investieren konnte, war den Überzeugungen der Geschäftsführung und umsichtigen Investoren zu verdanken. „Zwar müssen manche Prozessschritte aufgrund der täglichen Anforderungen und Hygienestandards von Maschinen bewältigt werden, doch setzen wir bei Swissoja vorrangig auf Menschen. Denn einzig die Augen und Hände unserer Tofumeister gelten für uns als Qualitätsgarantie“, so Manuel Martinez.

Verpackt werden die unterschiedlichen Sojaprodukte mit Multivac Tiefziehverpackungsmaschinen. Drei sind es zurzeit, in Kürze sollen zwei weitere hinzukommen. Das Geschäft läuft gut, die Nachfrage nach vielseitig verwendbarem Tofu steigt kontinuierlich. Denn frischer Tofu kann warm oder kalt gegessen werden. Er wird geräuchert, natur, mariniert oder mit Kräutern und Gewürzen angeboten, lässt sich auf verschiedene Arten zubereiten und gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren.

Bio-Tofu in vielen leckeren Variationen

Das Sortiment von Swissoja ist umfangreich: Bio-Tofu natur und aromatisiert in 1 Kilo- und 3 Kilo-Blöcken sowie Packungen von 200 g, zudem Tofuburger, Spieße, Hackfleisch, Würfel, Bällchen und andere Zubereitungen in bedarfsgerechten Portionsgrößen. Für die Geschäftskunden wurde eine Produktpalette entwickelt, die sich deren Bedürfnissen perfekt anpasst. Neben Rohprodukten, die sie nach ihrem Geschmack verarbeiten können, finden sie bei Swissoja auch kochfertige Produkte, die leicht einsetzbar sind.

Den erfolgreichen Weg begleitet Multivac nun schon seit etlichen Jahren. Manuel Martinez erinnert sich: „Als ich vor rund zehn Jahren die Geschäftsführung übernahm, arbeiteten wir noch mit einer Tiefziehverpackungsmaschine aus dem Modelljahr 1985. Diese arbeitete sehr gut, doch letztendlich war sie zu langsam und bedurfte einer verstärkten Wartung. Kurzum: Dem stärkeren Produktionsvolumen wurde sie nicht mehr gerecht. Und natürlich wollten wir unsere Produktpalette erweitern und den Vertrieb international ausbauen.“

Aufschwung mit neuer Technik von Multivac

Anfangs behalf man sich dann aber doch noch. Auch weil es die Techniker von Multivac trotz des fortgeschrittenen Alters der Maschine immer wieder schafften, das Modell instand und damit am Laufen zu halten. Erst 2011 erfolgte der Austausch durch ein moderneres Modell: Eine wirtschaftliche Tiefziehverpackungsmaschine des Typs R 105 wurde gekauft. 2015 kamen zwei Multivac Maschinen des Typs R 105 MF für das Herstellen von Multifresh Vakuum-Skinverpackungen hinzu. Für 2016 sind weitere Investitionen in Tiefziehverpackungsmaschinen geplant. Die Zusammenarbeit mit Multivac beschreibt Martinez wie folgt: „Wir haben großes Vertrauen in Multivac aufgrund des vorangegangenen Engagements des äußerst kompetenten Technikerteams. Zudem sind die Maschinen dieses Herstellers für ihre hohe Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit bekannt.“

Bei Swissoja bestehen die meisten Verpackungen aus einer formstabilen schwarzen Schale und einer flexiblen Oberfolie. Laut Martinez spielt „der visuelle Aspekt bei unseren Tofuprodukten eine starke Rolle. Verbraucher wählen nur die Ware, die sich positiv im Angebot abhebt und in der Verpackung attraktiv und frisch, also einfach lecker aussieht.“

Attraktiv und vor allem sicher verpackt

Die Beschaffenheit der Folien ist von enormer Bedeutung, da sie das Produkt zuverlässig schützen, es in der Verpackung konservieren und den Pasteurisierungsprozess aushalten sollen. „Eine besondere Herausforderung stellten für uns die Tofuspieße dar. Hier muss die Folie sowohl die würfelförmigen Tofustücke als auch die scharfkantigen Bestandteile zuverlässig umschließen und auch ein robusteres Handling vom Verpackungsprozess bis hin zum Endverbraucher beschädigungsfrei überstehen“, ergänzt der Tofuspezialist.

Da die Skinfolie zudem den Packungsinhalt fixiert und die vollflächige Versiegelung das Austreten von Produktflüssigkeit verhindert, ist mit Multifresh Packungen die stehende, hängende oder liegende Produktpräsentation am Point of Sale möglich. Die meisten Packungen von Swissoja sind deshalb grundsätzlich mit einem Aufhängeloch versehen. Öffnungshilfen erleichtern dem Verbraucher das Handling. Zudem sind die Umverpackungen in den Farben Grün und Weiß gehalten – auch das spricht den Verbraucher an und steht für die Grundwerte des Schweizer Sojaverarbeiters. Denn Swissoja produziert unter Nachhaltigkeitsaspekten – etwa durch die regionale Nähe zu den Rohstofflieferanten, durch das Recyceln der eigenen Abfälle, durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe sowie Farbstoffe und durch den Fokus auf handwerkliche Qualität.

Und die Resonanz? „Durchweg positiv“, konstatiert Martinez. „Unsere Kunden, der Handel und auch die Gastronomie, beurteilen die Qualität unserer Verpackungen exzellent. Die Produkte bleiben lange frisch – wir konnten durch das Verfahren nämlich auch die Haltbarkeit unserer Produkte verlängern.“

Positives Feedback aller Beteiligten

Die Mitarbeiter bei Swissoja schätzen die robusten Modelle aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und leichten Bedienbarkeit. Der Verpackungsprozess ist reproduzierbar und schnell. Begeistert ist man in der Führungsspitze darüber hinaus von der kaufmännischen und technischen Unterstützung durch Multivac, „die neben der Packungsqualität besonders hervorzuheben ist. Uns hat es enorm geholfen, einen solch kompetenten Partner bei der Umsetzung des Projektes zur Seite zur haben. Die Experten von Multivac wissen eben aufgrund ihres technischen Knowhows und ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Markt, worauf es wirklich ankommt.“

Ergänzt wird die Verpackungsmaschine bei Swissoja durch ein Wägesystem, einen Drucker und einen Etikettierer, denn auch die professionelle Kennzeichnung der Produkte trägt zum positiven Gesamtergebnis bei. „Wir werden ganz sicher auch für künftige Produktneuheiten auf die Expertise von Multivac vertrauen und unsere erstklassigen Tofuspezialitäten mit Multivac Maschinen verpacken“, ist Manuel Martinez überzeugt.

Kontaktieren

Multivac Sepp Haggenmüller SE & Co. KG
Bahnhofstr. 4
87787 Wolfertschwenden
Germany
Telefon: +49 8334 601 495

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