Laserbeschrifter und Thermo-Inkjet-Drucker von Bluhm Systeme kennzeichnen Bifi bei LSI-Germany

Qualitätssicherung für Wurstspezialitäten wird in Ansbach großgeschrieben, gerade auch bei der Codierung sensibler Produktdaten

  • Abb.1: Die Bifi-Kartons werden von einem Markoprint-Tintenstrahldrucker mit zwei Druckköpfen beidseitig bedruckt. © Bluhm Systeme.Abb.1: Die Bifi-Kartons werden von einem Markoprint-Tintenstrahldrucker mit zwei Druckköpfen beidseitig bedruckt. © Bluhm Systeme.
  • Abb.1: Die Bifi-Kartons werden von einem Markoprint-Tintenstrahldrucker mit zwei Druckköpfen beidseitig bedruckt. © Bluhm Systeme.
  • Abb.2: Zu viert beschriften die Bluhm Laser einen gesamten Maschinentakt der Mini-Salami Bifi. © Bluhm Systeme.

Der CO2-Laserbeschrifter E-Solarmark von Bluhm Systeme eignet sich für die dauerhafte, hochwertige Kennzeichnung bei hohen Geschwindigkeiten, verspricht der Kennzeichnungsspezialist aus Rheinbreitbach. Praktisch heißt das bei der LSI-Germany GmbH (ehemals Unilever Schafft) im fränkischen Ansbach vier 30-Watt-Lasersysteme pro Anlage zusammenarbeiten und dabei auf einmal einen gesamten Maschinentakt der bekannten Mini-Salami Bifi kennzeichnen. Die Kartons mit den fertig verpackten Fleisch-Snacks werden schließlich von einem weiteren Bluhm-Produkt aus der Markoprint-Familie gekennzeichnet.

Jede Verpackung der 1972 erstmals in die Läden gelangten Mini-Salami erhält durch die Bluhm-Laserbeschrifter Chargen-Informationen und das Mindesthaltbarkeitsdatum – mittlerweile ausschließlich graviert durch die reine Kraft konzentrierten Lichts. „Wir sind schon vor einiger Zeit von der „klassischen“ Inkjet-Beschriftung zum Laser gewechselt, da bei diesem Kennzeichnungsverfahren keinerlei Verbrauchsmaterialien mehr benötigt werden“, erläutert Mathias Beck vom Project Engineering bei LSI Germany die Wahl der Kennzeichnungstechnologie.

Bei der Lasergravur geht es „um die Wurst“

Für den Bluhm Laser entschied man sich wegen der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit. Denn am Einsatzort in der Verpackungsanlage werden mehrere Produkte gleichzeitig nebeneinander eingeschweißt. Dabei geht es im wahrsten Sinne des Wortes in Sachen Geschwindigkeit „um die Wurst“. Kein Problem, denn ein Bluhm Laser schafft bis zu 1.000 Zeichen pro Sekunde und kann einen Kennzeichnungsbereich von 300 x 300 mm abdecken. Zu viert erfüllen die Bluhm Laser die gestellten Anforderungen mithin locker. Sogar grafische Darstellungen wie Barcodes und 2D-Codes können gestochen scharf gelasert werden.

Die Aktivität der vier Laserbeschrifter pro Anlage muss koordiniert werden. Dafür sorgt in der Kennzeichnungsanlage bei LSI-Germany echte „Bluhm ware“. Auf einem beigestellten Industrie-PC läuft die Software DMS Manager. Damit müssen die Bedienerinnen und Bediener die aufzubringenden Layouts nur ein Mal anlegen, damit alle vier angeschlossenen E-Solarmark-Laser sie verwenden können.

Der PC steuert dann, welcher Laser wann und wie in Aktion tritt.

Mit der PC-Software behält LSI-Germany die volle Freiheit, die aufzubringenden Informationen nach Belieben zu wechseln. Über Netzwerk-Schnittstellen und Anschlüsse ans übergeordnete Produktionssystem können variierende Textinhalte wie Datum, Uhrzeit oder Seriennummern schnell bereitgestellt werden. Alternativ zum beigestellten Industrie-PC bietet Bluhm Systeme auch eine Touchscreen-Variante zur Bedienung Lasers an. Dann könnte der Laserbeschrifter per Hand direkt am Gerät bedient werden.

Für den CO2-Laserbeschrifter von Bluhm spricht neben dem Bedien-Komfort vor allem auch seine Robustheit, die sich unter schwierigen Einsatzbedingungen bewährt. Das kompakte Gehäuse ist nach IP 52/54 – optional auch als Heavy Duty Version mit IP 65 erhältlich – geschützt gegen Staubablagerungen im Innern und weist Spritz- und Strahlwasser zuverlässig ab. Ein Linsenschutzglas schützt den CO2-Laser.

Qualitätssicherung

Mit den nur mit der Kraft des Lichts gravierten Produktinformationen sichert LSI- Germany die Rückverfolgbarkeit des Marktführers unter den Fleisch-Snacks. Kennzeichnungstechnologie von Bluhm Systeme für die Qualitätssicherung gehört seit vielen Jahren genauso selbstverständlich dazu wie der Werbespruch „Bifi muss mit“ zur gekennzeichneten Mini-Salami.

Qualitätssicherung wird bei dem 1869 ursprünglich als Fleischwerke Schafft gegründeten Unternehmen überhaupt groß geschrieben. Bereits 1952 führt Schafft als erstes Fleischwaren-Unternehmen ein geschriebenes Qualitätssicherungssystem ein. Die Sorge um die Produkt-Qualität ließ auch nicht nach, als die Fleischwerke 1989 in die Union Deutsche Lebensmittelwerke eingegliedert wurden, die wiederum 2001 mit Bestfoods zur Unilever Bestfoods wurden. Bifi ist mittlerweile Dachmarke eines ganzen Sortiments von Fleisch-Snacks – von der Geflügel- und der Cabanossi-Bifi bis hin zur Carazza, der laut Eigen-Werbung „kleinsten Pizza der Stadt“. Erst vor kurzem wurde die Sparte Bifi an den amerikanischen Fleischsnack-Spezialisten Jack Link’s verkauft, zu der die LSI-Germany GmbH – ehemals Unilever Schafft – heute gehört.

HP-Druckköpfe für beidseitige Kennzeichnung

All diese fleischlichen Köstlichkeiten werden nach dem Einschweißen und Trennen versandfertig gemacht. Jeweils 40 Bifis kommen in einen Karton. Auch auf diese Verpackungen müssen Haltbarkeits- und Chargen-Informationen aufgebracht werden – und zwar beidseitig, groß und gut lesbar. Auch in dieser Kennzeichnungsstation bewährt sich ein Produkt von Bluhm Systeme: in diesem Fall ein Thermo-Inkjet-Drucker mit zwei HP-Druckköpfen.

Die neueste Generation von Markoprint-Tintenstrahldruckern im Bluhm-Portfolio ist besonders für den Verpackungsdruck optimiert. Dabei eignet sich der Drucker X2Jet plus besonders für die Lebensmittelindustrie. Die Steuergeräte sind pfeilschnell – 180 m/min schafft ein HP-bestücktes System bei einer Druckauflösung von 300 dpi. Mit der Funai-Technologie sogar 240 m/min. Der X2Jet plus ist in der Lage, immer zwei Druckköpfe von Trident, HP oder Funai gleichzeitig anzusteuern. Mit zwei angeschlossenen HP- oder Funai-Druckköpfen sind dann bis zu 25 mm hohe Zeilen, mit zwei Trident-Druckköpfen bis zu 200 mm hohe Zeilen möglich. Ein X4Jet kann sogar vier Druckköpfe für Druckhöhen bis 400 mm bedienen.

In der Bifi-Verpackungsstrecke wurden die beiden HP-Druckköpfe rechts und links der Förderstrecke montiert und bringen nun die gewünschten Informationen beidseitig auf die Kartons auf. Beste Druckqualität ist dabei garantiert, denn die Tintenkartuschen sind in den HP-Druckköpfen „integriert“. Muss die leere Patrone ausgetauscht werden, erhält das Kennzeichnungssystem somit gleichzeitig einen frischen Druckkopf.

Wie bereits bei den Bluhm-Laserbeschriftern ist auch das Steuergerät der Markoprint-Kennzeichnungseinheit robust gebaut und bestens für die anspruchsvolle Produktionsumgebung geeignet. Darüber hinaus ist es noch intuitiv direkt am Gerät bedienbar. Daten können aber auch per USB-Stick sowie über die Netzwerk-Schnittstelle eingespeist werden.

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Bluhm Systeme GmbH
Maarweg 33
53619 Rheinbreitbach
Germany
Telefon: +49 2224 7708 660

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