Bier und Joghurt sicher abfüllen: Trelleborg Sealing Solutions auf der Drinktec 2017

Der Dichtungshersteller stellte Neuheiten für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie vor

  • Abb. 1: Auf der Drinktec 2017 in München drehte sich bei Trelleborg Sealing Solution alles um individuelle Dichtungen und Fertigungs-Know-how für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie.Abb. 1: Auf der Drinktec 2017 in München drehte sich bei Trelleborg Sealing Solution alles um individuelle Dichtungen und Fertigungs-Know-how für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie.
  • Abb. 1: Auf der Drinktec 2017 in München drehte sich bei Trelleborg Sealing Solution alles um individuelle Dichtungen und Fertigungs-Know-how für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie.
  • Abb. 2: Bereichsleiter Martin Krüger (vorne zweiter von rechts) und sein Trelleborg Team präsentierten auf der Drinktec 2017 spezifische Dichtungslösungen für Kunden aus der Getränkeindustrie.

Auf der Fachmesse Drinktec 2017 in München präsentierte der Dichtungshersteller Trelleborg Sealing Solutions sein Produkt- und Serviceportfolio für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie. Unter dem Motto „Welcome to the World of Trelleborg – Meet the Experts“ stellte das Unternehmen Dichtungssysteme und Werkstoffe vor, die für eine sichere und hygienische Abfüllung und Verpackung von Getränken und Milchprodukten sorgen.

Vorteil Hand-in-Hand-Engineering

Die Besucher erfuhren, wie durch das Prinzip des Hand-in-Hand-Engineerings maßgeschneiderte Dichtungen von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt realisiert werden. Egal ob es sich um solide Standardlösungen oder komplexe Formteile aus Werkstoffen wie Isolast oder EPDM handelt, für jede Dichtungsanforderung bei Abfüllanlage wurde eine individuelle Lösung angeboten. Bei der Abfüllung von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken oder auch der Verpackung von Milchprodukten wie Joghurt oder Sahne ist es entscheidend, dass die Anlagen über sichere und hygienische Dichtungssysteme verfügen. Es wurden spezifische Anwendungen präsentiert, die von soliden Standardlösungen bis hin zu komplexen kundenspezifisch entwickelten Formteilen reichen. Über das Hand-in-Hand-Engineering werden die Kunden vom ersten Design über die Prototypen bis hin zur fertigen Lösung begleitet. Darüber hinaus bietet der Dichtungsspezialist technische Beratung, Reifegradabsicherung, Projektmanagement, Ersatzteile und Wartungsarbeiten der Anlagen aus einer Hand.

„Aromaverschleppung heißt das Problem...“

Gerade die Getränkeindustrie steht aktuell vor großen Herausforderungen, wenn es um die Themen Abfüllung und Verpackung geht. Immer mehr Produktvariationen von Getränken und Milchprodukten bringen es mit sich, dass über eine einzige Anlage verschiedene Getränketypen abgefüllt werden müssen. „Aromaverschleppung heißt das Problem, das beim Einsatz einer Abfüllanlage auftreten kann, wenn unterschiedliche Getränke oder Molkereiprodukte im Wechsel durch die Anlagen fließen“, sagt Martin Krüger, Bereichsleiter bei der Trelleborg Sealing Solutions Germany in Stuttgart.

„Damit Aromen und Geschmack rein bleiben, müssen die Dichtungen einer Anlage passgenau und hygienisch hochwertig sein. Das heißt auch, dass es in der Anlage keine Toträume geben darf, in denen sich Flüssigkeiten ansammeln können.“

Finite-Elemente-Analyse (FEA)

Beim Hand-in-Hand-Engineering spielt das Hygienic Design eine zentrale Rolle. Außer der Werkstoffauswahl steht das Design der Formteile im Fokus. Hier nutzt das Unternehmen die Finite-Elemente-Analyse (FEA), um das Verhalten von Formteilen unter Einbau- und Anwendungsbedingungen zu simulieren. So lässt sich bereits vor der Prototypenfertigung die Funktion der Dichtung verbessern. Egal ob die Dichtung aus Elastomeren, Thermoplasten und Verbundwerkstoffen besteht, Trelleborg integriert Formteile individuell in Abfüllanlagen und stimmt sie auf die jeweiligen Anforderungen ab. Über FEA-Simulationen lassen sich auch frühzeitig Toträume in einer Anlage vermeiden. Eine Abfüllanlage ohne Toträume verringert die Zyklen der Reinigung, was wiederum die Dichtungen selbst entlastet.

Reinigung bei -25 bis +325 °C: Isolast

Generell sind Reinigungen bei Abfüllanlagen notwendig, insbesondere bei häufigem Wechsel der Getränke oder flüssigen Nahrungsmittel. Eigens für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie wurde der Perfluorelastomer-Werkstoff Isolast (J9538 und J9516) entwickelt. Isolast ist praktisch inert, also chemisch inaktiv gegenüber Medien. Dank Isolast lassen sich Abfüllanlagen bei Betriebstemperaturen von -25 bis +325 °C sicher und hygienisch betreiben. Zudem bietet Trelleborg für die Getränkeindustrie den häufig eingesetzten Werkstoff EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuke) an und hat diesen als E75F1 und E85F1 auf die spezifischen Anforderungen von Abfüllanlagen zugeschnitten.

„Getränke-, Milch und Lebensmittelindustrie sind für uns zentrale Märkte, in denen wir mit unseren Dichtungslösungen für eine sichere Abfüllung und Verpackung mit hohen hygienischen Standards sorgen können“, sagt Geschäftsführer Carsten Stehle. „Die Drinktec ist für unsere Experten die perfekte Plattform, um sich mit den Entscheidern dieser Branchen zu treffen, um deren aktuelle Anforderungen besser zu verstehen und für sie individuelle Lösungen zu entwickeln.“

Kontaktieren

Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH
Handwerkstr. 5 -7
70565 Stuttgart
Germany
Telefon: +49 711 786 40

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